Aktuelle Termine (Weitere Informationen: unter "Termine")
Mittwoch, 1. Februar
Kunst & Religion im Städel • Städelmuseum, Frankfurt
Donnerstag, 2. Februar
Winterkonzerte • Kirche am Campus, Frankfurt
Samstag, 4. Februar
Bachvesper • St. Katharinen, Frankfurt
Sonntag, 5. Februar
Lyrische Matinéen Frühjahr 2012, Europäische Nachbarn - Passion Niederlande, Stadtkirche Darmstadt
Sonntag, 5. Februar
Lyrische Matinéen Frühjahr 2012, Europäische Nachbarn - Passion Niederlande, Stadtkirche Darmstadt
Sonntag, 5. Februar
Bachvesper • Christophoruskirche Schierstein
Dienstag, 7. Februar
Vortrag zu Götterdämmerung, Prof. Dr. Steinacker, Oper Frankfurt
Donnerstag, 9. Februar
Winterkonzerte • Kirche am Campus, Frankfurt
Sonntag, 12. Februar
Lyrische Matinéen Frühjahr 2012, Europäische Nachbarn - Passion Niederlande, Stadtkirche Darmstadt
Montag, 13. Februar
Lyrische Matinéen Frühjahr 2012, Europäische Nachbarn - Passion Niederlande, Stadtkirche Darmstadt
Dienstag, 14. Februar
Lyrische Matinéen Frühjahr 2012, Europäische Nachbarn - Passion Niederlande, Stadtkirche Darmstadt
"Das Ende der Institutionen? Über die schleichende Zerstörung von Kirche und Staat" diskutierten am 25. Januar 2012 der ehemalige Bundesverfassungsrichter Professor Paul Kirchhof und Professor Wolfgang Huber, früherer Ratsvorsitzender der Evangelische Kirche Deutschlands anlässlich des 4. ekhnforums. Moderiert wurde dieses Streitgespräch in der Frankfurter Heilig-Geist-Kirche von Gundula Gause, Nachrichtensprecherin des ZDF heute journal. Kirchhof sprach sich für eine stärkere Regulierung und größere Transparenz an den Finanzmärkten aus, während Huber forderte, statt die schwindende Mitgliederzahl nur zu beklagen, solle man sich weiterhin um die Menschen kümmern, die aus der Kirche ausgetreten seien. Im halbjährlichen Turnus findet in Frankfurt ein reger Austausch mit hochkarätigen Gästen zu Themen der Zeit statt. Das ekhnforum will im Sinne des Stiftungsauftrags Dialog stiften - zwischen Menschen, Ideen und Positionen und dabei auch die Aktualität und Bedeutung religiöser Fragen für die Gesellschaft heute zeigen.
Die EKHN Stiftung finden Sie nun: in der Jahnstraße 17, 60318 Frankfurt. Telefon: 069 - 597 999 51, Fax: 069 - 597 999 52.
Kunstwerke aus zwei Perspektiven kennenlernen! In dieser Veranstaltungsreihe diskutieren ein Theologe und ein Kunsthistoriker über die Gemälde des Städel Museums • Termin: erster Mittwoch im Monat, 19:00 Uhr und an Feiertagen, 15:00 Uhr • Kosten: die Teilnahme ist im Eintrittspreis enthalten • Treffpunkt: Foyer, Holbeinstraße 1 • Buchung: nicht erforderlich.
http://www.staedelmuseum.de/sm/index.php?StoryID=138
For Frankfurt Die Inszenierung, die Jenny Holzer der Stadt Frankfurt gewidmet hat, ist eine mögliche Antwort auf den Verlust des Worts im Alltagsrauschen der Wörter. Die amerikanische Künstlerin ist für Ihre konzeptuellen, poetischen Arbeiten im Stadtraum international bekannt. In ihren Lichtprojektionen formt sie die Sprache einer Auseinandersetzung mit den ernsten Fragen des Lebens, die in einer Stadt unterzugehen drohen im Lärm aus Lichtern und Geräuschen. Die vorliegende Publikation dokumentiert „For Frankfurt“ mit zahlreichen brillanten Aufnahmen und gibt mit begleitenden Textbeiträgen Einblick in den konzeptuellen Hintergrund der Inszenierung. Der Katalog dokumentiert das Projekt (4. bis 12. Oktober 2010) Jenny Holzer "For Frankfurt" der EKHN Stiftung und kann beim Kerber Verlag erworben werden.
"Blühendes Leid" - handelt es sich bei Wagners "Götterdämmerung", dem letzten Teil seiner Ring-Tetralogie, um Erlösung oder Untergang? Dieser spannende Frage geht der frühere Kirchenpräsident Professor Dr. Peter Steinacker, selbst ein glühender Wagnerianer, am kommenden Dienstag, 7. Februar, 19.30 Uhr, in einem spannenden Vortrag mit Musikbeispielen nach. Eine ideale Einstimmung für all diejenigen, die das Glück hatten, Karten für die Frankfurter "Ring"-Inszenierung zu ergattern. Ort dieser Veranstaltung: das Holzfoyer der Oper Frankfurt, Willy-Brandt-Platz.
Jeweils im Frühjahr und im Herbst finden im Chorraum der Stadtkirche die mittlerweile über Darmstadts Grenzen hinaus bekannten „Lyrischen Matinéen“ statt – Lesungen deutscher und internationaler AutorInnen, die einem interessierten Publikum ihre (aktuellen) Werke präsentieren. Die Termine finden von Januar bis Februar 2012 statt.
Die Veranstaltungsfolge „Religionen sind Gedichte“ stellt lieber beiläufig als ex Cathedra die Sinnverwandtschaften von Glaube und Dichtung vor und vergegenwärtigt diese. Und das mit einigen der bedeutendsten Lyriker unserer Zeit. Man kann eine Lüge nicht dichten, schreibt der australische Dichter Les Murray, der auch den Titel „Religionen sind Gedichte“ zu dieser Folge von Veranstaltungen stiftet. Im letzten Jahrzehnt hat sich die theoretische Rückkehr der Religionsthematik in Philosophie, Soziologie und anderen Wissenschaften auch darin niedergeschlagen, dass die formale und sachliche Nähe von moderner Lyrik und Religion neu entdeckt und bestimmt wurde. Die Veranstaltungen sollen nicht geballt, sondern im Sinne eines kontinuierlichen Nachdenkens pro Programm einmal stattfinden, werden sich also über ein Jahr erstrecken. Im Mittelpunkt der vier Abende stehen die Gedichte selbst und das freie Gespräch über eine Poesie, die exemplarisch religionsaffin ist – jedoch fern aller akademischen Festlegungen und Einschränkungen. Unsere früheste Empfindung von Poesie und magischen Wörtern verdanken wir den Liedern der Kindheit. Auch geistliche Lieder darunter, in denen eine Verheißung der Paradiessprache aufblitzt. In den Gedichten von Dorothea Grünzweig, die in einem protestantischen Pfarrhaus in Korntal bei Stuttgart aufgewachsen ist und die pietistische Gefühlskultur der Empfindsamkeit poetisch fortsetzt, vernehmen wir das Echo dieser geistlichen Lieder. In ihrem neuen Band „Sonnenorgeln“ (Wallstein) entwirft die in Finnland lebende „Bürgerin zweier Sprachwelten“ zarte Bilder unmittelbarer Berührung mit den „Wesen zwischen Erde und Himmel“. Solche Wesensverwandtschaft von Dichtung und Religion begegnet uns auch bei Norbert Hummelt. Er schreibt Texte, die sich auch im neuen Band „in Rufweite zu Gott“ ansiedeln („pans stunde“, Luchterhand). Man kann sehr genau die Lichtverhältnisse dieser Texte bestimmen: Es ist ein warmer Schein, ein begütigendes Glimmen, das auf allen Gegenständen liegt..Dritter von vier Abenden der Veranstaltungsfolge „Religionen sind Gedichte“. Nächster Termin: 29. März 2012
Bereits seit 1997 ist die Evangelische Studierendengemeinde (ESG) in Frankfurt am Main Veranstalterin von Konzerten mit Studierenden und Lehrenden der Frankfurter Hochschule für Musik und Darstellende Kunst. An jedem Donnerstag im Semester lädt die ESG zu öffentlichen Konzerten in die kleine "Kirche am Campus" Bockenheim, im Studierendenhaus an der Goethe-Universtität, ein. Ursprünglicher Ausgangspunkt für die hochkarätige Konzertreihe war die Klage von vielen Studierenden, zu wenige Auftrittsmöglichkeiten in der Mainmetropole finden zu können, um Programme für Zwischen- oder Abschlussprüfungen in zeitlicher Nähe zu den Prüfungen schon einmal vorstellen zu können. Seither fanden in der "Kirche am Campus" bereits 310 Konzerte statt.
Alle Kirchenkantaten von Johann Sebastian Bach zur Aufführung zu bringen, ist seit 2004 das gemeinsame Herzensprojekt der St. Katharinen-Gemeinde Frankfurt, des Evangelischen Dekanats Wiesbaden und der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main. Die EKHN Stiftung unterstützt diese Reihe, die das regionale Publikum voraussichtlich bis ins Jahr 2024 mit fast monatlich stattfindenden Bach-Vespern in Frankfurt und Wiesbaden beglückt.
Der Bachhor Mainz und sein künstlerischer Leiter wollen Kindern und Jugendlichen durch Teilnahme am Vorbereitungs- und Gestaltungsprozess eines Konzerts den Zugang zur klassischen Chormusik eröffnen. Ziel dieses Projektes ist, das SchülerInnen, aber auch das Publikum des Konzertes insgesamt in der Musik von Anton Bruckner die Auseinandersetzung mit den Grundfragen menschlicher Existenz erleben und verstehen. Das Konzert findet am 3. Oktober 2011 statt.
Wer die geistlichen Werke von Johann Sebastian Bach kennt, dem kommt diese großartige Musik seines ältesten Sohnes einerseits vertraut und gleichzeitig überraschend neu vor. Das ausgezeichnete Solistenquartett, der Bachchor Mainz und das Ensemble L'arpa festante interpretieren diese Kantaten schwungvoll mit großer Hingabe und viel barockem Stilgefühl. Das kann man in diesem Fall nicht nur hören, sondern auch sehen. (Ulrike Henningsen auf NDR.de)
Unter der Schirmherrschaft von Fernsehjournalistin Gundula Gause bietet die evangelische HÖRFUNKSCHULE FRANKFURT für junge Menschen zwischen 16 und 22 Jahren eine Ausbildung neben Schule oder Universität an. Das Ausbildungsprojekt radio-starter beinhaltet Workshops, Praktika, eine Medien-Exkursion nach Berlin und vermittelt wertvolle Kontakte in die Radioszene. Das Workshop-Programm bietet einen umfassenden Blick auf alle (radio-)journalistischen Formen und Themengebiete: Interviews führen, Reportagen produzieren, Nachrichten schreiben und Sendungen moderieren.
Das Kooperationsmodell von Evangelischem Dekanat und dem Jugendamt Offenbach läuft seit 2005 sehr erfolgreich. Das Ziel ist die Vermittlung von jugendlichen Hauptschülern mit schlechten Ausgangsbedingungen (Migrationshintergrund) in Ausbildung. Ehrenamtliche Patinnen und Paten, viele aus der freien Wirtschaft (DB und KPMG), andere aus Kirchengemeinden, begleiten Jugendliche ein Jahr lang regelmäßig, coachen und unterstützen sie bei der Berufsfindung, Persönlichkeitsentwicklung und schließlich bei der schriftlichen Bewerbung und Bewerbungsgesprächen. Pro Jahr betreuen ca. 45 Paten ebenso viele Jugendliche.
Lang verschollen geglaubtes Noten-Archiv der Berliner Singakademie führte zu einer sensationellen Wiederentdeckung von Kompositionen Wilhelm Friedermann Bachs. Die zuletzt vor 250 Jahren aufgeführten Werke werden in einer CD-Produktion zusammengefasst. Die CD-Produktion entsteht in Partnerschaft zwischen dem Bachchor Mainz und dem CARUS-Verlag Stuttgart.