„Aneinander – miteinander“

26. Oktober 2021

Tanz ist reine Präsenz und verbindet mühelos Sinn und Sinnlichkeit. Tanz kann auch Trance sein, Bewusstseinserweiterung und damit die Möglichkeit, sich zur Transzendenz zu öffnen. Das gilt für Techno-Fans genauso wie für muslimische Derwische. „Nur im Tanze weiß ich der höchsten Dinge Gleichnis zu reden“, hat Nietzsche, der Verkünder, dass Gott tot sei, diese Erfahrung beschrieben: „Ich würde nur an einen Gott glauben, der zu tanzen verstünde“, heißt es außerdem in Nietzsches „Also sprach Zarathustra“.

Eine Annäherung an Religion durch Bewegung und durch die Interaktion der tanzenden Körper – das ist auch die Idee der Musik-Tanz-Performance „Aneinander“. Sechs Künstlerinnen und Künstler begeben sich in einen künstlerischen Dialog mit sich selbst und miteinander und loten gemeinsam aus, welche neuen Perspektiven sich in diesem Prozess auf Religion und Identität entwickeln lassen.

aneinander ist ein liegen aneinander ist ein denken aneinander ist ein vorbeireden aneinander ist ein freuen aneinander ist ein geraten aneinander ist ein wachsen 

 „Aneinander“ ist eine Kombination aus Jazz, Weltmusik, Performancekunst und Zeitgenössischem Tanz.

  • Tanz und Choreografie: Nadja Simchen, Jol Alholo
  • Gesang: Theresa Stenzel, Ghays Mansour
  • Klavier und Sound: Key Szost
  • Percussion: Youssef Laktina
  • Licht- und Ton: Johannes Grübl
  • Fotografie und Video: Stefan Milev, Johannes Grübl
  • Text und Musik: Ghays Mansour, Theresa Stenzel
  • Musikproduktion: Key Szost
  • Konzept und Leitung: Theresa Stenzel
  • Künstlerische Begleitung: Snežana Golubović

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