Tod eines Träumers

01. Dezember 2022

Am 5. Dezember 1955 weigerte sich die schwarze Arbeiterin Rosa Parks auf ihrem Heimweg, ihren Sitzplatz im Bus für einen Weißen freizumachen. Dafür wurde sie festgenommen, doch die schwarzen Bürger Montgomerys solidarisieren sich mit ihr. 385 Tage lang boykottierten nahezu 100 Prozent der schwarzen Bevölkerung die öffentlichen Busse. Der ortsansässige Baptisten-Pfarrer Dr. Martin Luther King leitete den gewaltlosen Widerstand und erhielt dafür so viel Zustimmung, dass die Rassentrennung in den Bussen aufgehoben wurde. King wurde zum Kopf der Bürgerrechtsbewegung in den USA.

Kings Mittel waren friedliche Sit-Ins und Demonstrationen, wie der Marsch auf Washington 1963, bei dem King seine weltbekannte Rede „I have a Dream“ hielt, in der er eindrucksvoll seinen Traum von einer friedlichen Welt schilderte.

Über viele Teilerfolge erreichte King mit seiner Bürgerrechtsbewegung, dass ab 1964 die Rassentrennung schrittweise aufgehoben wurde. 1964 erhielt er für seine bedeutende Rolle sogar den Friedensnobelpreis.

Am 4. April 1968 erschoss ein bezahlter Killer Dr. King im Alter von 39 Jahren.

Das Chormusical „King“ (Text: Andreas Malessa, Musik: Hanjo Gäbler und Christoph Terbuyken) erzählt die Geschichte von Dr. Martin Luther King. In einer Mischung aus Gospel, Rock ‘n‘ Roll, Motown und Pop entführt die mitreißende Show ihr Publikum in die 1960er-Jahre.

 „King“ ist ein Projekt der Stiftung „Creative Kirche“ zum Mitmachen.

In vielen intensiven Proben haben das Musical-Ensemble, die Band und die Chöre der Evangelischen Christusgemeinde Bad Vilbel das Musical einstudiert, unterstützt durch das Omnia-Orchester aus Bad Vilbel.  "Das Musical ist für uns eine Art Botschafter: Für die 'Gute Nachricht' des christlichen Glaubens, die Dr. King motivierte und für ein Bewusstsein, dass der Einsatz jedes Einzelnen zum Wohle von Mensch und Umwelt zählt. Kings Traum und sein gewaltloser Einsatz für Menschenrechte inspirieren zum Nachsinnen über das Weltgeschehen und das eigene Handeln mit Weltveränderungscharakter. Und es will ein ganz eindeutiges Zeichen setzen gegen jegliche Formen von Rassismus und Diskriminierung in unserer Zeit", sagt Thorsten Mebus, der die Bad Vilbeler Aufführung leitet.