30. November 2020

In ihrer Rede im Anschluss an die Wahl würdigte Friederike von Bünau den Bundesverband als bedeutenden  „Akteur der Zivilgesellschaft und der Gemeinnützigkeit“. Ein starker, zukunftsfähiger Verband sei wichtig – für seine Mitglieder und für die Rolle der Stiftungen in der Gesellschaft, erklärte sie. Als zentrale Aufgaben des Bundesverbands nannte Friederike von Bünau die Beratungen und Dienstleistungen für die Mitglieder in ihrer Diversität, Veranstaltungen und Netzwerken zum Austausch und zur Weiterbildung und eine aktive Interessenvertretung in der Politik für Gesetze, die den Stiftungen und dem Stiftungswesen dienen. Die 48-Jährige sprach sich außerdem dafür aus, im Verband und seinen Organen eine verlässliche Kommunikationskultur zu entwickeln und transparent zu agieren.

„Daran mitzuwirken ist mir ein großes Anliegen“, betonte die neue Vorstandsvorsitzende. Sie habe es immer als Privileg empfunden, Teil des Stiftungswesens in unserer Gesellschaft zu sein, "Menschen zu treffen, die sich so engagieren, das Land voranbringen wollen".

Seit 2006 leitet Friederike von Bünau die Kulturstiftung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau. Zuvor hat die Mutter zweier Söhne Wirtschaftswissenschaften studiert und für die Deutsche Lufthansa und die Deutsche Bank im In- und Ausland gearbeitet.

Im Bundesverband engagiert sich Friederike von Bünau seit 2012 in verschiedenen Gremien. So hat sie mehrere Jahre lang zunächst das Forum und dann den Arbeitskreis „Frauen und Stiftungen“ geleitet. Seit 2016 gehörte sie dem Beirat des Bundesvorstands an, bevor sie 2018 als Mitglied in den Vorstand gewählt wurde.

Friederike von Bünau ist außerdem Vorstandsmitglied der Initiative Frankfurter Stiftungen.