Selbstverständnis

§ 2 Die Stiftung hat den Zweck, in evangelischer Verantwortung den ständigen Dialog von Kirche und Theologie mit Wissenschaft, Bildung, Technik, Wirtschaft, Kunst und Politik zu fördern.

Auszug aus der Satzung
Die Satzung kann hier eingesehen werden.

Die EKHN Stiftung ist die eigenständige Kulturstiftung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau. Unter Kultur verstehen wir die vielfältigen Formen, in denen die Menschen ihr Selbstverständnis und ihren Weltbezug klären und ihm eine Gestalt geben, sei es in Kunst, Bildung, Wissenschaft, Wirtschaft, Politik oder Religion. Die Stiftung fördert in evangelischer Verantwortung den Austausch und die Beziehung zwischen christlichem Glauben, der evangelischen Kirche und den anderen kulturellen Formen des gesellschaftlichen Lebens.

Wir sind operativ und fördernd tätig. Der Schwerpunkt unserer Aktivitäten liegt im Gebiet der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau. Wir setzen Impulse, indem wir Initiativen und Projekte anregen und verwirklichen. Gesellschaftspolitische Debatten und die Bedeutung theologischer Fragestellungen sind Idee und Anlass dazu. Wir wirken in der Fläche, indem wir Kirchengemeinden bei der Verwirklichung ihrer kulturellen Vorhaben unterstützen und beglei- ten. Wir arbeiten in Kooperation mit anderen Institutionen und Partnern – kirchlichen und nicht kirchlichen. Vernetzung, Kontinuität und die evangelische Perspektive sind uns dabei besonders wichtig. Wir sind offen für Neues. Wir suchen verstärkt das Gespräch mit jungen Menschen und kirchenfernen Gruppen.

Unsere und von uns geförderte Projekte müssen unserem Anspruch an Qualität entsprechen. Diese bewerten wir auch anhand inhaltlicher Konzeption, professioneller Durchführung und weitreichender Wirkung.


Kuratorium und Geschäftsführung

Das Kuratorium der EKHN Stiftung repräsentiert mit derzeit elf Persönlichkeiten die Ausrichtung der Stiftung, kontrolliert die Finanzen und entscheidet über Förderanträge.

Geschäftsführerin ist
Friederike von Bünau

Dr. Matthias Alexander
Redakteur Feuilleton F.A.Z.
Sabine Bertram-Schäfer
Pröpstin für Nord-Nassau
Dr. Simone Emmelius
Hauptredaktionsleiterin Spielfilm ZDF
Dr. Dr. h.c. Volker Jung
Kirchenpräsident EKHN
Dr. Leonhard von Metzler
Mitglied Geschäftsleitung Taunus Trust
Prof. Dr. Uta Meyding-Lamadé
Chefärztin Klinik für Neurologie Krankenhaus Nordwest
Dr. Birgit Pfeiffer
Wissenschaftliche Gleichstellungsbeautragte Universitätsmedizin Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Mitglied der Kirchensynode
Christoph Pütthoff
Ensemblemitglied Schauspiel Frankfurt
Thomas Rietschel
ehem. Präsident Hochschule für Musik und Darstellende Kunst
Dr. Kersten von Schenck
Rechtsanwalt und Notar Kanzlei Schenck
Verena von Tresckow-Bronke
Vorstand Stiftung Junge Weltbürger, Wirtschaftsprüferin und Steuerberaterin

Zustiftung und Spenden

Die EKHN Stiftung sucht das Gespräch, lädt Menschen ein, sich über das Zusammenleben in unserer Gesellschaft Gedanken zu machen. Ohne die Unterstützung von Stiftern und Spendern – ohne Ihr Engagement – ist das nicht möglich!

Helfen Sie mit, Impulse zu setzen und Visionen zu verwirklichen. Dialog stiften!

Damit die EKHN Stiftung auf Dauer nachhaltig, den gesellschaftlichen Diskurs kontrovers, überraschend und innovativ fördern kann, bietet die Stiftung verschiedene Möglichkeiten des finanziellen Engagements.

Sie als Zustifter/Spender entscheiden, wie Sie die EKHN Stiftung unterstützen wollen:

mit einer Spende
stellen Sie die gesamte Summe einem aktuellen Projekt direkt zur Verfügung.

mit einer Zustiftung
bleibt das Geld in der Summe unangetastet, doch die jährlichen Zinserträge fließen in die Projekte – so wirkt Ihre Zustiftung perspektivisch über viele Generationen!

Ob Zustiftung oder Spende – für Fragen steht Ihnen Friederike von Bünau gern zur Verfügung.


Presse

Willkommen im Bereich Pressemitteilungen der EKHN Stiftung. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Barbara Goldberg, Freie Mitarbeiterin Öffentlichkeitsarbeit, b.goldberg@ekhn-stiftung.de,

Jonathan Horstmann, Freier Mitarbeiter Öffentlichkeitsarbeit, j.horstmann@ekhn-stiftung.de,

oder an unsere Geschäftsstelle, info@ekhn-stiftung.de Telefon: 069/ 59 799 051

PRESSEMITTEILUNG, März 2022

„Begegnung und Resonanz“

Rückblick auf das Engagement der EKHN Stiftung im Jahr 2021

In Zeiten der Pandemie wurde sie zu etwas Kostbarem, das einem nur selten vergönnt war: die unbeschwerte, angstfreie Begegnung mit anderen Menschen. Der EKHN Stiftung ist es im vergangenen Sommer gelungen, gegen den kollektiven Rückzug und das Verstummen, insbesondere auch der Kunst, ein eindrückliches Zeichen zu setzen. In ihrem Auftrag inszenierte der nigerianische Künstler Emeka Ogboh im August 2021 mitten in Frankfurt eine soziale Installation, die sich um einen vielstimmigen Gesang – einstudiert von Chören aus Lagos und Frankfurt ­­– als ihrem Zentrum gruppierte. Der Titel der Hymne: „This too shall pass“ – auch dies wird vorübergehen, wir werden die Krise überwinden – drückte Hoffnung und Lebensgefühl vieler seit Ausbruch der Corona-Pandemie aus und wirkte gleichzeitig wie eine archaische Beschwörung: Schon immer haben Menschen zusammen gesungen, gegen die Angst, die Not oder aus Dankbarkeit und Glück.

Die komplette Pressemitteilung finden Sie HIER

© Barbara Rademacher


PRESSEMITTEILUNG, März 2022

I NEVER TOLD YOU

Lichtinstallation

Die Luminale entfällt dieses Jahr, doch die Evangelische Akademie Frankfurt wird trotzdem in besonderer Weise erstrahlen. I NEVER TOLD YOU heißt die atmosphärisch-geheimnisvolle Lichtinstallation, mit der das Glasgebäude am Römerberg fünf Tage lang völlig verwandelt wird – innen wie außen. Die Öffentlichkeit ist eingeladen, die Akademie täglich in den Abendstunden zu erkunden und sich auf eine persönliche Reise zum Thema Geheimnis zu begeben: Was sind die Dinge, die wir vor anderen verbergen, und welche Rolle spielen sie für die Gesellschaft? Ist Transparenz immer die richtige politische Forderung oder gibt es auch Situationen, in denen Wissen bewusst zurückgehalten werden sollte? Die Ausstellung stellt solche Fragen zur Debatte – psychologisch, künstlerisch, emotional.

Pressematerial als Download: https://sync.luckycloud.de/d/6ce6d05d3bd64552ba8d/

Die komplette Pressemitteilung finden Sie HIER


PRESSEMITTEILUNG, August 2021 

TTSP walks, talks & dark: THE NEW NORMAL

Begleitprogramm zur Kunstinstallation THIS TOO SHALL PASS von Emeka Ogboh

Freitag, 27. August 2021, 18.30–19.30 Uhr

Mole am Westhafen, 60327 Frankfurt am Main

beauftragt durch die EKHN Stiftung kuratiert, realisiert und durchgeführt von Leonore Leonardy und freitagsküche

Am 9. Juli 2021 hat der nigerianische Künstler Emeka Ogboh seine Arbeit THIS TOO SHALL PASS
am Frankfurter Mainufer enthüllt. Die Soundinstallation, kuratiert von Juliane von Herz und
Euphoria, ist noch bis zum 3. Oktober 2021 zu hören – eine Hymne mit Schlüsselbegriffen aus den
Medien, die die vergangenen Monate geprägt haben: „Brexit“, „Zoom“, „Impfung“, „Pandemie“,
„Lockdown“, „Hoffnung“. Emeka Ogboh beschäftigt hierbei auch die Frage nach „The New Normal“ –
ein Thema, das die freitagsküche in einem Gesprächsabend am 27. August 2021 ab 18.30 Uhr
aufgreift.

Die komplette Pressemitteilung finden Sie HIER

© Barbara Rademacher


PRESSEMITTEILUNG, Juli 2021

Emeka Ogboh

THIS TOO SHALL PASS

Installation für den urbanen Raum Frankfurt / Main, Germany

9. Juli – 3. Oktober 2021

in situ Installation Frankfurt am Main (Dreikönigskirche / Main / Fried-Lübbecke-Anlage) beauftragt durch die EKHN Stiftung kuratiert und realisiert durch die Euphoria Gesellschaft für Kunst im urbanen Raum

Was bedeutet das gemeinsame Singen in unserer Gesellschaft, zumal in einer pandemie- und
krisengeschüttelten Welt, in der die Musik und per se die Kunst lange verstummen musste? In
diesem Sommer verwandelt der international renommierte nigerianische Künstler Emeka Ogboh
die Frankfurter Innenstadt in eine Klanglandschaft zu Wasser und zu Land. Im Zentrum seiner
dreiteiligen Mehrkanal-Soundinstallation THIS TOO SHALL PASS, die sich vom Römer über den
Main zur Dreikönigskirche spannt, steht eine neukomponierte, gleichnamige Hymne. Gewidmet der
Stadt und dem Jahr 2020, eingesungen von Chören in Lagos und Frankfurt und eingewoben in
Stoffe nach einem jahrhundertealten Igbo-Handwerk.

Die komplette Pressemitteilung finden Sie HIER


© Sandra Doeller


Pressemitteilung Jahresrückblick 2020

„Kulturförderung in Pandemie-Zeiten “

Rückblick auf das Engagement der EKHN Stiftung im Jahr 2020

Frankfurt, im Februar 2021

2020 war auch für die EKHN Stiftung kein einfaches Jahr. So mussten wegen der Corona-Pandemie zahlreiche Kulturveranstaltungen und Projekte, die die Stiftung mit initiiert und gefördert hat, abgesagt oder verschoben werden. Insgesamt wurden Vorhaben mit 200.000,-€ unterstützt.

Trotz der vielfältigen Beschränkungen gelang es, einige wichtige, produktive Akzente zu setzen und neue Formen des Diskurses zu erproben. Da ist in erster Linie die Online-Konferenz „ZUKUNFTSFRAGEN“ zu nennen. In Zusammenarbeit mit der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung hatte die EKHN Stiftung im November 2020 dieses Symposium zum Thema Nachhaltigkeit organisiert. Klimawandel, Umweltverschmutzung, Rückgang der Artenvielfalt als Folge der Übernutzung der natürlichen Ressourcen durch den Menschen: Wie lässt sich diese Entwicklung aufhalten? Darüber wurde vier Abende lang in spannenden Vorträgen aus ganz unterschiedlicher Perspektiven von Wissenschaftler:innen, Vertreter:innen aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft und einer interessierten Öffentlichkeit intensiv diskutiert. 

Die komplette Pressemitteilung finden Sie hier:

© Sven Moschitz


"Zukunftsfragen" - Konferenz zur Nachhaltigkeit

Frankfurt, 23.-26. November 2020

"Zukunftsfragen" - unter diesem Titel veranstaltet die EKHn Stiftung gemeinsam mit der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung vom 23. bis zum 26. November 2020 eine digitale Konferenz zur Nachhaltigkeit. Überfischte Meere, abgeholzte Wälder, Rückgang der Artenvielfalt und klimatische Erwärmung - dem System Erde droht der Kollaps durch Übernutzung durch den Menschen. Kann diese Entwicklung aufgehalten werden, und wenn ja, wie? Wie könnten Lösungsansätze, neue Ideen und Konzepte zur Rettung unseres Planeten aussehen? Vier Tage lang werden Expertinnen und Experten aus ganz unterschiedlicher Perspektive darüber diskutieren und erklären, was ihrer Meinung nach geschehen muss, damit das globale System am Leben bleibt.

Alles Weitere entnehmen Sie der Pressemitteilung, die Sie HIER finden.



© ROYA VISUAL IDEAS


Pressemitteilung Jahresrückblick 2019

Christliche Perspektiven zur Zukunft der Gemeinschaft

Frankfurt, im Februar 2020

Den Dialog zwischen Kirche, Kultur und Gesellschaft zu fördern – darin erkennt die EKHN Stiftung mit Sitz in Frankfurt am Main ihren Auftrag. Auch 2019 hat sie mit ihrem vielfältigen Engagement für ganz unterschiedliche Initiativen und Projekte einen wichtigen Beitrag zur Begegnung von Glauben und Gegenwart geleistet. Insgesamt gingen bei der Stiftung knapp 70 Anträge auf Projektförderung ein. In zwei Drittel der Fälle entschied das 12-köpfige Kuratorium unter Vorsitz von Kirchenpräsident Dr. Volker Jung positiv und bewilligte Fördergelder zur Realisierung des jeweiligen Vorhabens. Dies entspricht einem Volumen von etwa 40.000 Euro im Jahr 2020 für Förderprojekte. Für die operativen Projekte und Kooperationen wurden weitere 110.000 Euro ausgegeben.

Wichtigste Veranstaltung im vergangenen Jahr war das Symposium „Demokratie – Über die Macht des Einzelnen und die Zukunft der Gemeinschaft“, das im Februar 2019 auf dem Unicampus Westend der Frankfurter Goethe-Universität stattfand. Zu den Referenten gehörten unter anderem Prof. Dr. Gabriele Britz, Richterin des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts, Prof. Dr. Heribert Prantl, Mitglied der Chefredaktion der Süddeutschen Zeitung, sowie Dr. Johann Hinrich Claussen, Kulturbeauftragter der Evangelischen Kirche in Deutschland. Ziel dieses von der EKHN Stiftung selbst entwickelten Formats ist es, interessierten jungen Menschen die Möglichkeit zu bieten, sich gemeinsam mit einem gesellschaftlich relevanten Thema auseinanderzusetzen und die Ergebnisse dieser intensiven Gruppenarbeit am Ende mit Experten und renommierten Wissenschaftlern zu diskutieren. So geht dem eigentlichen, öffentlichen Symposium mit mehreren hundert Besuchern immer ein zweitägiges Schülerseminar voraus, zu dem die Stiftung etwa 120 Oberstufenschüler aus dem gesamten Kirchengebiet einlädt. Seit 2011 hat die EKHN Stiftung bereits fünf Symposien veranstaltet. Themen waren unter anderem der Klimawandel, der Neuroboom in der modernen Medizin und die Digitalisierung.

Die komplette Pressemitteilung finden Sie hier: