Was wir selbst anstoßen
Wir setzen Impulse, indem wir Initiativen, Projekte und Formate anregen und verwirklichen. Häufig in Kooperation mit anderen Institutionen. Gesellschaftspolitische Debatten und theologische Fragestellungen sind Idee und Anlass dazu.

"Aus Liebe zur Wahrheit"

22. Februar 2017

So beginnt Martin Luther seine 95 Thesen, mit deren Anschlag an die Wittenberger Schlosskirche er die Welt verändert hat. 500 Jahre später, 2017, wurde das Jubiläum der von ihm in Gang gesetzten Reformation gefeiert. Das Literaturhaus Frankfurt und die EKHN Stiftung wollten dazu beitragen, die Erinnerung an den Mut und den Impetus Luthers und an die Umwälzung, die sein Thesenanschlag ausgelöst hat, wachzuhalten. Deshalb gaben beide Institutionen im S.Fischer-Verlag gemeinsam ein Buch heraus, das ebenfalls 95 Thesen versammelt, formuliert von 95 Stellvertretern unserer Gesellschaft, die ganz unterschiedlichen Arbeits- und Lebenswelten angehören und mehrere Generationen repräsentieren.

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Klassiker des Kirchenjahres für Kinder

18. Februar 2019

Sie sind zum Teil mehrere Jahrhunderte alt und haben dennoch in all dieser Zeit nichts von ihrem Zauber und ihrer berührenden Kraft und Glaubenstiefe verloren: die Lieder des Evangelischen Gesangbuchs.

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Plötzlich sichtbar

18. Februar 2019

Schon wer hier geboren wurde, empfindet sie mitunter als beklemmend: die „Unwirtlichkeit unserer Städte“, ein Begriff, den der Frankfurter Psychoanalytiker Alexander Mitscherlich geprägt hatte. Wie aber erleben Flüchtlinge die Fassaden und endlosen Straßenfluchten moderner Großstädte? Von diesem Fremdsein unter Fremden erzählt die großformatige Fotoserie „New Citizens – Fotografien Geflüchteter“ des weißrussischen Künstlers Vitus Saloshanka, aufgenommen in einem Wohnwagen-Flüchtlingscamp im Frankfurter Stadtteil Rebstock.

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"Und ich sah den Himmel geöffnet" (Apk 19,11a)

18. Februar 2019


Ein Sommernachtstraum … Hunderte von Menschen waren am Abend des 16. Juli zur ersten Frankfurter „Nacht der Bibel“ auf den Unicampus Westend gekommen. Konzentrierte Stille herrschte im rot ausgeleuchteten Festsaal, wenn die Schauspieler Jürgen Holtz, Angela Winkler, Constanze Becker und Peter Schröder in mehreren Sequenzen Passagen aus dem Alten und Neuen Testament vortrugen.


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"Personen, nicht Gehirne"

18. Februar 2019

Mehr als 1400 Menschen waren der Einladung zum Symposium „Eine Welt ohne Seele und Freien Willen?“ am 9. Februar 2013 gefolgt, so dass im Audimax des Unicampus Westend der Frankfurter Goethe-Universität nahezu alle Plätze besetzt waren. Im Anschluss an jeden Vortrag meldeten sich zahlreiche Zuhörer zu Wort, um Fragen zu stellen oder um mit den Referenten zu diskutieren. Allen voran die 220 Schüler aus Hessen und Rheinland-Pfalz, die sich ja im vorgeschalteten Schülerseminar intensiv mit dem Thema Neuroboom auseinandergesetzt hatten und nun mit den Experten in einen lebhaften Dialog eintraten, der beiden Seiten sichtbar Spaß bereitete.

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Jenny Holzer ’FOR FRANKFURT’

18. Februar 2019

Am Anfang war die Stadt. Jenny Holzer verwandelt sie in Text. An neun Abenden im Oktober 2010 waren jeweils vierstündige Projektionen auf verschiedene Gebäude in der Innenstadt von Frankfurt zu sehen. Für diese Inszenierung hatten die Lichtprojektionen ihren zentralen Ort am Römer mit simultaner Projektion auf die Alte Nikolaikirche und das Rathaus. Außerdem wurden die Dreikönigskirche in Sachsenhausen, das Literaturhaus, die St. Katharinenkirche an der Hauptwache und der Portikus bespielt.

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Förderprojekte
Wir greifen die kreativen Vorhaben auf, die an uns durch kirchliche und nicht-kirchliche Organisationen herangetragen werden und vergeben dafür finanzielle Mittel.
Hier finden Sie eine Auswahl dieser Projekte.

Begegnung mit sich selbst

24. Januar 2019

"Abraham trifft Ibrahim" ist der Titel eines Buchs mit neun Porträts biblicher Figuren, zu dem sich die Autoren Sibylle Lewitscharoff und Najem Wali zu gemeinsamen "Streifzügen durch Bibel und Koran" verabredet haben. In der Aula der Gießener Universität werden sie auf Einladung der dortigen Evangelischen Studierendengemeinde Auszüge aus ihrem Text vorstellen.

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Musical "Grimm"

18. Februar 2019

Seit Jahrtausenden flößt der Wolf dem Menschen Angst ein. Auch in dem Märchen „Rotkäppchen und der Wolf“ der Gebrüder Grimm findet sich dieses Misstrauen gegenüber der scheuen Kreatur wieder, die als heimtückisch und bösartig dargestellt wird. Was aber, wenn der Wolf gar nicht so ein finsterer und gefährlicher Geselle ist, sondern einfach nur ein Aussteiger, der die Einsamkeit des Waldes der Enge jeder dörflichen Gemeinschaft vorzieht? Mit dieser Idee spielt das Musical „Grimm“ von Peter Lund (Text) und Thomas Zaufke (Musik).

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Bach 2.0

18. Februar 2019

Die Bachstunden haben in Frankfurt eine lange Tradition, wurden sie doch schon vor vielen Jahrzehnten von dem berühmten Organisten Helmut Walcha begründet. Die Thomasgemeinde im Stadtteil Heddernheim hat daran angeknüpft und ihrerseits mit den „Neuen Frankfurter Bachstunden“ eine eigene Konzertreihe begründet, deren ebenfalls bereits 11. Zyklus im Januar 2018 begonnen hat.

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Kain & Claire

18. Februar 2019

Wir sind der Überzeugung, dass wir uns die alten Geschichten immer wieder neu erzählen müssen. Nur so können wir uns den unlösbaren Fragen nähern.“ So begründen Lisa Charlotte Friederich und Rike Huy die Auswahl des Stoffes für ihren Film „LIVE“, zu dem derzeit die Dreharbeiten laufen. Kain und Abel, die mehrere tausend Jahre alte Geschichte eines tödlichen Brüderzwistes, eine psychologische Fallstudie über die negativen Gefühle von Neid, eigener Minderwertigkeit und Zurückweisung, diente ihnen als Vorlage für ihren Plot.

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Selig sind, die da tanzen

18. Februar 2019

Für den Johanniter-Orden sind die „Seligpreisungen", die am Anfang der Bergpredigt Jesu stehen, von zentraler Bedeutung. Denn sie geben den Johannitern zu allen Zeiten Orientierung für ihr Handeln. Das Vertrauen in Gottes Kraft ermutigt sie dazu, sich Kranken, Armen und Bedürftigen zuzuwenden, so dass diese Wertschätzung und Glücklich-Preisung bereits jetzt erleben. Niemand muss auf das Jenseits vertröstet werden. Die Zahl 8 – so viele Seligpreisungen gibt es – spiegelt sich auch in den charakteristischen acht Spitzen des Johanniter-Kreuzes wider. Die hohe Bedeutung der Seligpreisungen bot jetzt den Anlass zu einer außergewöhnlichen künstlerischen Produktion.

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Jazz als Befreiung

24. Oktober 2018


Er wurde keine 40 Jahre alt. Der südafrikanische Jazzmusiker Johnny Dyani starb am 24. Oktober 1986 im Alter von 39 Jahren. Kurz vor seinem Tod hatte Dyani ein neues Programm entwickelt, mit dem er damals durch Deutschland tourte: das Zusammenspiel von Flüchtlingen und Mitläufern des Apartheid-Regimes in einer Band.  So entstand der Name „Jazz gegen Apartheid“, der seitdem als Titel für eine Konzertreihe der Frankfurter Initiative „Kultur im Ghetto“ dient. In diesem Jahr soll mit „Jazz gegen Apartheid“ an den 100. Geburtstag von Nelson Mandela erinnert werden.

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Konfirmandentag

19. Januar 2019

In jedem Jahr laden das Städelmuseum und das Liebieghaus in Frankfurt junge Christen ein, einen Tag lang die vielen Schätze in den Sammlungen und Sälen zu besichtigen und zu entdecken, wie sehr die Auseinandersetzung mit Gott und mit der christlichen Botschaft die Kunstgeschichte in den vergangenen Jahrhunderten geprägt hat.

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Bartimäus Superstar

24. Februar 2019

Bartimäus, ein blinder Bettler aus Jericho, den Jesus heilte, steht im Mittelpunkt des gleichnamigen Musicals, das Kinder aus dem Lahn-Dill-Kreis derzeit einstudieren. Auch ohne Augenlicht kann Bartimäus sehen, wofür andere blind zu sein scheinen. 

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Vier Hände für den Hochgenuss

18. Februar 2019

Mit mehr als 500 Veranstaltungen zählen die "Festeburgkonzerte" in der gleichnamigen Kirche im Stadtteil Preungesheim zu den erfolgreichsten Kammermusikreihen in Frankfurt. Das 573. Konzert in dieser Reihe wird von der EKHn Stiftung gefördert. Zu Gast ist das israelisch-deutsche Klavierduo Yaara Tal und Andreas Groethuysen.

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Erlösung für Alle

08. März 2019

Studierende, Geflüchtete und Menschen mit Migrationshintergrund studieren gemeinsam ein neues Oratorium ein, das auf der Basis des Händelschen "Messias" ein Zeichen für kulturelle und religiöse Vielfalt setzen will.

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