Was wir selbst anstoßen
Wir setzen Impulse, indem wir Initiativen, Projekte und Formate anregen und verwirklichen. Häufig in Kooperation mit anderen Institutionen. Gesellschaftspolitische Debatten und theologische Fragestellungen sind Idee und Anlass dazu.

Konfirmandentag im Städel Museum

12. Dezember 2018

Einen Tag lang das Museum und seine vielen Schätze auf eigene Faust erkunden – diese Gelegenheit erhalten in jedem Jahr mehr als 150 Konfirmanden aus dem ganzen Kirchengebiet. Der Konfirmandentag im Städel hat mittlerweile bei dem christlichen Nachwuchs in Frankfurt „Kultstatus“ erreicht.


Paten und Partner


Das Patenschaftsmodell Offenbach wurde 2004 von der Evangelischen Kirche und dem Jugendamt in Offenbach gemeinsam gegründet und konnte seitdem vielen Jugendlichen bei der Berufs- und Selbstfindung helfen. Auch im kommenden Jahr wird das Projekt weiter fortgeführt werden. Als so genannte Paten betreuen Erwachsene Schüler und Schülerinnen während der 8. und 9. Hauptschulklasse und helfen ihnen dabei, den richtigen Beruf und Ausbildungsplatz zu finden und generell den Übergang von der Schule in die Arbeitswelt zu meistern.



Schülerseminar und Symposium 2019

21. Februar 2019

Zum fünften Mal veranstaltet die Kulturstiftung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau ein großes Symposium. Dieses Mal lädt sie alle interessierten Bürgerinnen und Bürger ein, sich auf dem Campus Westend der Goethe-Universität über verschiedene Aspekte der Demokratie zu informieren und dazu mit renommierten Referentinnen und Referenten in den Dialog zu treten.


Zusätzliche Informationen und das geplante Programm finden Sie unter


www.ekhn-stiftung.de/symposium2019

Deutsches Design Museum

Den inneren Kompass finden

01. August 2018


„Zeichen setzen“ – unter diesem Titel veranstalten die Stiftung Deutsches Design Museum und die EKHN Stiftung im September gemeinsam eine Projektwoche an zwei Frankfurter Schulen. Angeleitet von professionellen Designern untersuchen die Jungen und Mädchen der 11. Jahrgangsstufe an der Freien Christlichen Schule und der achten Klasse der Ziehenschule religiöse Zeichen und Symbole wie zum Beispiel das Kreuz, den Fisch, den Davidstern oder die Hilal (Mondsichel mit Stern) und versuchen, deren vielschichtige Botschaften zu entschlüsseln.


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Förderprojekte
Wir greifen die kreativen Vorhaben auf, die an uns durch kirchliche und nicht-kirchliche Organisationen herangetragen werden und vergeben dafür finanzielle Mittel.
Hier finden Sie eine Auswahl dieser Projekte.

Die Kirchen und der Populismus

12. Dezember 2018


Ist Religion „Schutzfaktor“ gegen oder „Einfallstor“ für Populismus? Welche Rolle spielen christliche Kirchen innerhalb der gestiegenen Akzeptanz populistischer Bewegungen in der Gesellschaft?


Diesen beiden Kernfragen wurde auf der Tagung im September 2018 im  Schader-Forum aus soziologischer und politikwissenschaftlicher, publizistischer und kommunikationswissenschaftlicher sowie ethischer, praktisch-theologischer und kirchenhistorischer Perspektive nachgegangen. An der Debatte beteiligten sich neben Fachleuten aus Wissenschaft und Praxis auch die leitenden Geistlichen dreier Landeskirchen bzw. Bistümer. Das Programm zur Tagung finden Sie hier. 



Brasscamp 2018

12. Dezember 2018

Sie gilt als eines der ältesten Instrumente. So soll es bereits vor rund 3000 Jahren Posaunen gegeben haben. Schon die Bibel erzählt vom Klang dieses aus Messing oder Messingblech hergestellten Instruments, der so mächtig war, dass er sogar die Mauern der Stadt Jericho zum Einstürzen brachte. Bis heute ist die Posaune aus Liturgie und Kirchenmusik nicht wegzudenken. Um den musikalischen Nachwuchs zu fördern, veranstaltet das Posaunenwerk der EKHN alljährlich ein „Jugend-Brasscamp“, an dem jedes Mal zirka 100 Kinder, Jugendliche und deren Ausbilder teilnehmen.

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Bildworte

12. Dezember 2018

Schon seit einigen Jahren befinden sich in der Kirche „St. Peter auf dem Berg“ zwei kalligraphisch gestaltete Schrifttafeln des in Pakistan geborenen Künstlers Shahid Alam. Es handelt sich um Darstellungen der ersten Sure des Koran „Al-Fatiha“ und des jüdischen Glaubensbekenntnisses „Sh’ma Jisrael“. Inzwischen wurde von dem Künstler eine dritte Schrifttafel mit dem Prolog des Johannesevangeliums angefertigt.

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Siehe: Menschen!

12. Dezember 2018

Sie sind hier nur zu Gast: „Besucher“ nennt der Künstler Stephan Guber seine lebensgroßen Holzfiguren, die er von Juli bis September 2014 in der Bad Nauheimer Dankeskirche auf- beziehungsweise abgestellt hatte. Und tatsächlich wirken sie irritierend fremd und verloren, wie sie da gebeugt in der Kirchenbank sitzen oder im Altarraum wie Götzen herumstehen.

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Herz auf der Spitze

12. Dezember 2018

Sie riskieren täglich ihr Leben: die 220.000 „Motoboys“ genannten Motorradkuriere. Unermüdlich und rasend schnell sind sie in den Häuserschluchten und auf den Stadtautobahnen der Millionenmetropole Sao Paulo unterwegs. Einen solchen „Motoboy“ hat der brasilianische Street-Art-Künstler Speto auf die Fassade der Frankfurter Matthäuskirche gesprayt und damit gleichzeitig auch eine kleine Geschichte erzählt, die von der Tochter des Kuriers, einem ausgefallenen Milchzahn und einer Eistüte handelt – und vom plötzlichen Tod.

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Das Schicksal ist ein Kreisel

12. Dezember 2018

Er ist ein Symbol des Zufalls und Glücks, wie der Würfel: Während des achttägigen Lichterfestes („Chanukka“) spielen jüdische Kinder mit dem „Dreidel“, einem kleinen Kreisel, auf dessen vier Flächen vier hebräische Buchstaben angebracht sind, die jeweils als Anfangsbuchstaben für die vier Wörter des Satzes: „Großes Wunder geschah dort“ stehen. Gemeint ist damit das unerklärliche Phänomen, dass nach dem Sieg der Makkabäer über die Griechen der große siebenarmige Leuchter im Tempel acht Tage lang mit nur einem kleinen Tropfen Öl am Brennen gehalten wurde, bis endlich neues Öl in Jerusalem eintraf. Blindes Würfelspiel des Schicksals: Auch das Überleben während der Schoah verdankte sich oft genug dem Zufall oder dem kleinen Quäntchen Glück, das dem Einen zu Teil wurde, dem Anderen aber nicht.

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Ist dort das Tor zum Paradies?

12. Dezember 2018

Gott ist ein Künstler. Das Werk, das er geschaffen hat? Wir, die Welt, alles. Aber hat Gott, der Künstler oder Regisseur, auch alles im Griff? Oder fängt seine Inszenierung an, aus dem Ruder zu laufen, sich zu verselbständigen? Es sei die „Lust am Erzählen“, die ihn dazu bewogen habe, die biblische Schöpfungsgeschichte auf die Bühne zu bringen, erklärt der Frankfurter Theatermacher Willy Praml: „Was für eine farbige, pralle, üppige Schöpfung entsteht da vor unserem Auge“, findet er. „Der Text bietet die Bilder für das grundsätzliche Zerwürfnis aller mit allem: Untreue, Brudermord, Inzest, Naturkatastrophen, Untergänge und Kriege …“

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