Was wir selbst anstoßen
Wir setzen Impulse, indem wir Initiativen, Projekte und Formate anregen und verwirklichen. Häufig in Kooperation mit anderen Institutionen. Gesellschaftspolitische Debatten und theologische Fragestellungen sind Idee und Anlass dazu.
Johann Sebastian Bach

„Man singet mit Freuden“

01. Januar 2004

Von den schätzungsweise 300 Kantaten, die Johann Sebastian Bach komponierte, sind rund 200 erhalten – jede ein ästhethisches und theologisches Meisterwerk. Um sie alle wieder bekannter zu machen, wurden 2004 die BachVespern ins Leben gerufen. Einmal im Monat wird ein Werk entweder in der Katharinenkirche in Frankfurt oder in der Christophorus- bzw. Marktkirche in Wiesbaden aufgeführt.

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Förderprojekte
Wir greifen die kreativen Vorhaben auf, die an uns durch kirchliche und nicht-kirchliche Organisationen herangetragen werden und vergeben dafür finanzielle Mittel.
Hier finden Sie eine Auswahl dieser Projekte.

Die Kirchen und der Populismus

26. Oktober 2021


Ist Religion „Schutzfaktor“ gegen oder „Einfallstor“ für Populismus? Welche Rolle spielen christliche Kirchen innerhalb der gestiegenen Akzeptanz populistischer Bewegungen in der Gesellschaft?


Diesen beiden Kernfragen wurde auf der Tagung im September 2018 im  Schader-Forum aus soziologischer und politikwissenschaftlicher, publizistischer und kommunikationswissenschaftlicher sowie ethischer, praktisch-theologischer und kirchenhistorischer Perspektive nachgegangen. An der Debatte beteiligten sich neben Fachleuten aus Wissenschaft und Praxis auch die leitenden Geistlichen dreier Landeskirchen bzw. Bistümer. Das Programm zur Tagung finden Sie hier. 



Brasscamp 2018

26. Oktober 2021

Sie gilt als eines der ältesten Instrumente. So soll es bereits vor rund 3000 Jahren Posaunen gegeben haben. Schon die Bibel erzählt vom Klang dieses aus Messing oder Messingblech hergestellten Instruments, der so mächtig war, dass er sogar die Mauern der Stadt Jericho zum Einstürzen brachte. Bis heute ist die Posaune aus Liturgie und Kirchenmusik nicht wegzudenken. Um den musikalischen Nachwuchs zu fördern, veranstaltet das Posaunenwerk der EKHN alljährlich ein „Jugend-Brasscamp“, an dem jedes Mal zirka 100 Kinder, Jugendliche und deren Ausbilder teilnehmen.

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Selig sind, die da tanzen

26. Oktober 2021

Für den Johanniter-Orden sind die „Seligpreisungen", die am Anfang der Bergpredigt Jesu stehen, von zentraler Bedeutung. Denn sie geben den Johannitern zu allen Zeiten Orientierung für ihr Handeln. Das Vertrauen in Gottes Kraft ermutigt sie dazu, sich Kranken, Armen und Bedürftigen zuzuwenden, so dass diese Wertschätzung und Glücklich-Preisung bereits jetzt erleben. Niemand muss auf das Jenseits vertröstet werden. Die Zahl 8 – so viele Seligpreisungen gibt es – spiegelt sich auch in den charakteristischen acht Spitzen des Johanniter-Kreuzes wider. Die hohe Bedeutung der Seligpreisungen bot jetzt den Anlass zu einer außergewöhnlichen künstlerischen Produktion.

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Musical "Grimm"

26. Oktober 2021

Seit Jahrtausenden flößt der Wolf dem Menschen Angst ein. Auch in dem Märchen „Rotkäppchen und der Wolf“ der Gebrüder Grimm findet sich dieses Misstrauen gegenüber der scheuen Kreatur wieder, die als heimtückisch und bösartig dargestellt wird. Was aber, wenn der Wolf gar nicht so ein finsterer und gefährlicher Geselle ist, sondern einfach nur ein Aussteiger, der die Einsamkeit des Waldes der Enge jeder dörflichen Gemeinschaft vorzieht? Mit dieser Idee spielt das Musical „Grimm“ von Peter Lund (Text) und Thomas Zaufke (Musik).

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Jazz als Befreiung

24. Oktober 2018


Er wurde keine 40 Jahre alt. Der südafrikanische Jazzmusiker Johnny Dyani starb am 24. Oktober 1986 im Alter von 39 Jahren. Kurz vor seinem Tod hatte Dyani ein neues Programm entwickelt, mit dem er damals durch Deutschland tourte: das Zusammenspiel von Flüchtlingen und Mitläufern des Apartheid-Regimes in einer Band.  So entstand der Name „Jazz gegen Apartheid“, der seitdem als Titel für eine Konzertreihe der Frankfurter Initiative „Kultur im Ghetto“ dient. In diesem Jahr soll mit „Jazz gegen Apartheid“ an den 100. Geburtstag von Nelson Mandela erinnert werden.

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Bildworte

26. Oktober 2021

Schon seit einigen Jahren befinden sich in der Kirche „St. Peter auf dem Berg“ zwei kalligraphisch gestaltete Schrifttafeln des in Pakistan geborenen Künstlers Shahid Alam. Es handelt sich um Darstellungen der ersten Sure des Koran „Al-Fatiha“ und des jüdischen Glaubensbekenntnisses „Sh’ma Jisrael“. Inzwischen wurde von dem Künstler eine dritte Schrifttafel mit dem Prolog des Johannesevangeliums angefertigt.

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Siehe: Menschen!

26. Oktober 2021

Sie sind hier nur zu Gast: „Besucher“ nennt der Künstler Stephan Guber seine lebensgroßen Holzfiguren, die er von Juli bis September 2014 in der Bad Nauheimer Dankeskirche auf- beziehungsweise abgestellt hatte. Und tatsächlich wirken sie irritierend fremd und verloren, wie sie da gebeugt in der Kirchenbank sitzen oder im Altarraum wie Götzen herumstehen.

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Herz auf der Spitze

26. Oktober 2021

Sie riskieren täglich ihr Leben: die 220.000 „Motoboys“ genannten Motorradkuriere. Unermüdlich und rasend schnell sind sie in den Häuserschluchten und auf den Stadtautobahnen der Millionenmetropole Sao Paulo unterwegs. Einen solchen „Motoboy“ hat der brasilianische Street-Art-Künstler Speto auf die Fassade der Frankfurter Matthäuskirche gesprayt und damit gleichzeitig auch eine kleine Geschichte erzählt, die von der Tochter des Kuriers, einem ausgefallenen Milchzahn und einer Eistüte handelt – und vom plötzlichen Tod.

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Das Schicksal ist ein Kreisel

26. Oktober 2021

Er ist ein Symbol des Zufalls und Glücks, wie der Würfel: Während des achttägigen Lichterfestes („Chanukka“) spielen jüdische Kinder mit dem „Dreidel“, einem kleinen Kreisel, auf dessen vier Flächen vier hebräische Buchstaben angebracht sind, die jeweils als Anfangsbuchstaben für die vier Wörter des Satzes: „Großes Wunder geschah dort“ stehen. Gemeint ist damit das unerklärliche Phänomen, dass nach dem Sieg der Makkabäer über die Griechen der große siebenarmige Leuchter im Tempel acht Tage lang mit nur einem kleinen Tropfen Öl am Brennen gehalten wurde, bis endlich neues Öl in Jerusalem eintraf. Blindes Würfelspiel des Schicksals: Auch das Überleben während der Schoah verdankte sich oft genug dem Zufall oder dem kleinen Quäntchen Glück, das dem Einen zu Teil wurde, dem Anderen aber nicht.

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Ist dort das Tor zum Paradies?

26. Oktober 2021

Gott ist ein Künstler. Das Werk, das er geschaffen hat? Wir, die Welt, alles. Aber hat Gott, der Künstler oder Regisseur, auch alles im Griff? Oder fängt seine Inszenierung an, aus dem Ruder zu laufen, sich zu verselbständigen? Es sei die „Lust am Erzählen“, die ihn dazu bewogen habe, die biblische Schöpfungsgeschichte auf die Bühne zu bringen, erklärt der Frankfurter Theatermacher Willy Praml: „Was für eine farbige, pralle, üppige Schöpfung entsteht da vor unserem Auge“, findet er. „Der Text bietet die Bilder für das grundsätzliche Zerwürfnis aller mit allem: Untreue, Brudermord, Inzest, Naturkatastrophen, Untergänge und Kriege …“

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Leuchtender Pfad in der Kuppel

07. März 2018

Seit dem 4. Jahrhundert gilt das Labyrinth als Symbol der Suche, als Weg, den der Mensch beschreiten muss, um sich selbst und den Sinn seines Daseins zu erkennen. Der Mainzer Künstler Michael Wolff hat sich die starke Symbolkraft dieses Zeichens zu eigen gemacht und in der Mainzer Christuskirche eindrucksvoll in Szene gesetzt. Seit März schwebt in etwa 20 Metern Höhe ein Labyrinth in tiefblauem Licht in der Kuppel des Gotteshauses – eine Lichterscheinung, deren Bahnen nur mit den Augen ermessen und verfolgt werden können.

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Martin Luther, Superstar

26. Oktober 2021

Musik verbindet, genauso wie gemeinsames Essen und Trinken. Das ist die Idee zu der Veranstaltung „EinMahlfürAlle“, zu der die St. Georgsgemeinde in Steinbach (Taunus) in diesem Jahr bereits zum zweiten Male einlädt. Wieder ist eine große Tafel für alle, die kommen und sich dazusetzen wollen, gedeckt. Doch wird es 2018 neben den Gaumengenüssen auch einen opulenten Ohrenschmaus geben. Denn Projektleiterin Ellen Breitsprecher möchte den Gästen auch „MusikfürAlle“ servieren und hat sich dafür ein ehrgeiziges Programm ausgedacht. 

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Bach 2.0

26. Oktober 2021

Die Bachstunden haben in Frankfurt eine lange Tradition, wurden sie doch schon vor vielen Jahrzehnten von dem berühmten Organisten Helmut Walcha begründet. Die Thomasgemeinde im Stadtteil Heddernheim hat daran angeknüpft und ihrerseits mit den „Neuen Frankfurter Bachstunden“ eine eigene Konzertreihe begründet, deren ebenfalls bereits 11. Zyklus im Januar 2018 begonnen hat.

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Begegnung mit sich selbst

24. Januar 2019

"Abraham trifft Ibrahim" ist der Titel eines Buchs mit neun Porträts biblicher Figuren, zu dem sich die Autoren Sibylle Lewitscharoff und Najem Wali zu gemeinsamen "Streifzügen durch Bibel und Koran" verabredet haben. In der Aula der Gießener Universität werden sie auf Einladung der dortigen Evangelischen Studierendengemeinde Auszüge aus ihrem Text vorstellen.

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Erlösung für Alle

08. März 2019

Studierende, Geflüchtete und Menschen mit Migrationshintergrund studieren gemeinsam ein neues Oratorium ein, das auf der Basis des Händelschen "Messias" ein Zeichen für kulturelle und religiöse Vielfalt setzen will.

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Bartimäus Superstar

24. Februar 2019

Bartimäus, ein blinder Bettler aus Jericho, den Jesus heilte, steht im Mittelpunkt des gleichnamigen Musicals, das Kinder aus dem Lahn-Dill-Kreis derzeit einstudieren. Auch ohne Augenlicht kann Bartimäus sehen, wofür andere blind zu sein scheinen. 

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Arbeitsphase für Posauen

26. Oktober 2021

Zu einem musikalischen Workshop lädt der Verein zur Förderung der Bläserarbeit in Oberhessen e.V. vom 27 bis zum 31. Dezember zirka 30 junge Mitglieder aus kirchlichen Posaunenchören der EKHN ein.      

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Verwandlung in der Heiligen Nacht

26. Oktober 2021

Es weihnachtet sehr bei den diesjährigen Schlitzer Theaternächten. Denn auf dem Programm der Theatergruppe innerhalb der evangelischen Stadtkirchengemeinde steht 2019 die Bühnenadaption der Prosa-Erzählung „A Christmas Carol“ von Charles Dickens.


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Bollywood im Vogelsberg

29. September 2019

„Rette und ernähre die Mädchen. Sie werden die zukünftigen Ernährer für die Nation und die Welt werden.“ Das ist das Motto der „Chaitanya Dance Group“, einer Formation von sechs jungen Tänzerinnen aus dem indischen Hyderabad. Auf Einladung der Organisation KinderKulturKarawane reist die Tanzgruppe im September 2019 durch Deutschland und wird auf ihrer Tournee auch Station im hessischen Vogelsberg machen.

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Demokratie und Diskurs

10. September 2019

„Demokratie fängt bei der Sprache an“ – unter diesem Titel veranstaltet die Evangelische Akademie Frankfurt am Dienstag, den 10. September, eine Fachtagung zum Spannungsfeld zwischen gelungener Streitkultur auf der einen und verbaler Verächtlichmachung und gezielter Verletzung auf der anderen Seite.

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Gospel und Gotteslob

30. August 2019

Glauben und Handeln gehören zusammen, genau wie Musik und Text beim Gospel. Wer sich für diesen vom Jazz und Blues inspirierten, ganz eigenen religiösem Gesang der afroamerikanischen Kultur begeistert, kann das Gospel-Festival des Evangelischen Dekanats Wetterau in Friedberg besuchen.

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Auf den Spuren früher Protestanten

14. September 2019

Mit der Veranstaltung "Auf dem Weg in die Freiheit - Lieder und Texte zur Geschichte der Glaubens- und Meinungsfreiheit" möchte der Verein "Hugenotten- und Waldenserpfad" e.V. am 14. September in der Evangelisch-Reformierten Kirche in Neu-Isenburg an seine Gründung vor zehn Jahren erinnern. Auf dem Programm steht ein Chorkonzert mit hugenottischen Psalmen, jüdischen Freiheitsliedern, Gospel und Liedern der Arbeiterbewegung" sowie eine Lesung mit dem Schriftsteller Hans-Dieter Rutsch. In seinem Buch "Der Wanderer" porträtiert er Theodor Fontane, dessen Vorfahren ebenfalls Hugenotten waren.

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Unter einem leeren Himmel

26. Oktober 2021

Die ewig alte Frage, wo Gott sich im Leid zeigt, hat in Musik, Literatur und Theologie viele Antworten hervorgerufen. In einer Themenreihe präsentiert die St.Katharinenkirche in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Akademie und Musica Judaica Frankfurt eine Auswahl von Musik und Texten, die sich mit dem Thema des abwesenden Gottes beschäftigen.

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SICHTWEISEN 2019

26. Oktober 2021

Passionsandachten mit Kunst, Wort & Musik

Burgkirche Friedberg

In diesem Jahr bilden die Arbeiten des 1966 in Mannheim geborenen Künstlers Michael Volkmer den künstlerischen Mittelpunkt der Passionszeit in der klassizistischen Kirche, die Anfang des 19. Jahrhunderts eingeweiht wurde. Ausgehend vom Gebäudegrundriss und der geplanten Anzahl der Andachten wird Volkmer unter dem Titel mit insgesamt fünf solitären, sich jedoch aufeinander beziehenden Arbeiten das Kreuz thematisieren.

Eröffnung der Ausstellung
Do. 14.03.2019 | 18 Uhr | Burgkirche Friedberg
Begrüßung: Claudia Ginkel, Joachim Albert M.A.
Einführung: Prof. Hans Gercke


Alles blieb dunkel

26. Oktober 2021


Vom 12. bis zum 15. März sollte in Frankfurt wieder die Luminale stattfinden und die Mainmetropole in ein ganz neues Licht tauchen. Doch dann wurde die Veranstaltung kurzfristig wegen der beginnenden Corona-Pandemie abgesagt. Bei der Luminale begegen sich zu viele Menschen auf engem Raum, und das gleichzeitig an vielen Orten überall in der Stadt. Das Risiko, dass sich dabei zahlreiche Infektionen mit dem Voronavirus ereignen könnten, schien den Verantwortlichen zu groß.    


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Kain & Claire

26. Oktober 2021

"Wir sind der Überzeugung, dass wir uns die alten Geschichten immer wieder neu erzählen müssen. Nur so können wir uns den unlösbaren Fragen nähern.“ So begründen Lisa Charlotte Friederich und Rike Huy die Auswahl des Stoffes für ihren Film „LIVE“, einer Dystopie über die Sehnsucht der Menschen, Musik "live" und in der Gemeinschaft mit anderen zu erleben statt vereinzelt und aus der Konserve. Verwoben ist diese politische Handlung mit Motiven aus dem mehrere tausend Jahre alten biblischen Mythos von Kain und Abel, der Geschichte eines  tödlichen Brüderzwists. Und durch Corona hat die Handlung eine beklemmende Aktualität gewonnen: Nur ist es ein Virus und nicht der Terror, der zur permanenten Bedrohung wird und alles öffentliche Leben unterbindet.

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Kunst mit dem Flammenwerfer

26. Oktober 2021

Im Mittelpunkt der diesjährigen „Sichtweisen zur Passion“ in Friedberg stand das Werk des libanesisch-armenischen Künstlers Jean Boghossian. Etliche Bilder des 70-jährigen Künstlers thematisieren die zerstörerische Kraft des Feuers. Asche und Rauch als sichtbare Zeichen des Todes – wie das Kreuz, an dem Christus starb.

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Starke Familienbande

26. Oktober 2021

In ihrem Roman "Otto" schildert die 1985 geborene Autorin Dana von Süffrin, was es bedeutet, wenn ein strenger Familienpatriarch, der seine Angehörigen Jahrezehnte lang tyrannisiert hat, plötzlich zum Pflegefall wird. Ein Schicksal, das viele Familien betrifft, aber dass Otto, der anstrengende Vater, jüdisch ist und ein Überlebender der Shoah, macht die Sache vermutlich für seine beiden Töchter noch schwieriger ...

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Zärtliche Zwiesprache

26. Oktober 2021

Statt Blumen und Konfekt: Zum Valentinstag führt das „Ensemble Theatrum“ eine szenische Lesung mit Versen aus Bibel und Mystik zum Thema Liebe auf. Damit möchte die Evangelische Kirche im Vogelsberg diesem Tag, der mittlerweile vor allem zu Kommerz und Konsum verführt, einen spirituellen Sinn verleihen.  

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Jenseits der Utopien

11. Februar 2020

Der philosophisch-theologische Salon der Evangelischen Stadtakademie Darmstadt lädt die Stadtgesellschaft zu einem „Zukunftsdiskurs jenseits der Utopien“ ein. Als Gäste im Salon sprechen namhafte Denker der Gegenwart jeweils über „neue Weltentwürfe, unorthodoxe Menschenbilder und die Erinnerung an das kulturelle Erbe“.  

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Messias in der Maschinenhalle

26. Oktober 2021

Das 20. Hallenkonzert auf Naxos am 22. Dezember steht ganz im Zeichen von Weihnachten. Denn das Ensemble „frankfurt baroque“ spielt in dem denkmalgeschützten Industriegebäude ein barockes Potpourri von Bach bis Pachelbel und erzählt in der Sprache der Musik, was vor 2019 Jahren in einem Stall in Bethlehem geschah.

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Transitzone zum Tod

26. Oktober 2019

Das Evangelische Dekanat Wetterau veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Reha-Zentrum der Wetterau Klinik und der Evangelischen Kirchengemeinde Bad Nauheim am Wochenende des 26. und 27. Oktober 2019 ein interdisziplinäres Symposium, das sich mit dem Zwischenreich zwischen Leben und Tod beschäftigt.


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Rückkehr nach Eden

26. Oktober 2021

Er ist ein Sehnsuchtsort: der Garten Eden, auch Paradies genannt. Hier nahm die Menschheitsgeschichte ihren Anfang, hier wird sie, so der Traum vieler Theologen, Dichter und Philosophen, einst enden – als Rückkehr in paradiesische Zustände, ohne Zeit und Vergänglichkeit, ohne Arbeit und Zwang, ohne Tod und Verderben, sondern mit Löwe und Lamm friedlich vereint. Die diesjährige Ausstellung „Kunst in Kirchen der Wetterau“ ist dem Thema „Eden“ gewidmet.  

(Unsere Abbildung zeigt eine Arbeit von Daniela Orben, eine der sechs Künstler/-innen, die sich mit einer Installation an dem Projekt beteiligen)

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Entflammt

26. Oktober 2021

Die Feuersäule ist ein Zeichen für die Präsenz Gottes: hellleuchtend und unnahbar zugleich. Mit einer Feuersäule wies Gott dem Volk Israel in der Nacht den Weg aus Ägypten. Die Evangelische Kirchengemeinde in Oppenheim hat dieses Symbol im Kirchenraum eindrucksvoll in Szene gesetzt.

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Forum für junge Musiker

26. Oktober 2021


Eine Idee, die sich bewährt hat: Seit 1997 lädt die Evangelische Studierendengemeinde (esg) Frankfurt regelmäßig zu Konzerten in die Kirche am Campus Bockenheim ein. Ausführende sind stets Studierende der Frankfurter Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, denen diese Reihe eine Plattform für öffentliches Auftreten ermöglicht und ihnen hilft, Konzertpraxis für ihre Karriere zu erwerben.


 

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"Zivilgesellschaft im besten Sinne"

26. Oktober 2021

Zum ersten Mal in seiner Geschichte wurde der Deutsche Stifterpreis in diesem Jahr nicht einer einzelnen Person oder Gruppe, sondern einer ganzen Gemeinschaft verliehen. So ging die höchste Auszeichnung im deutschen Stiftungswesen 2019 an die 400 Bürgerstiftungen, die es in ganz Deutschland gibt. Stellvertretend für die 30.000 Menschen, die sich an etwa 500 Orten innerhalb des Bundesgebiets für das Gemeinwohl engagieren, wurde auf dem Deutschen Stiftungstag am 5. Juni in Mannheim insgesamt 30 Mitglieder von Bürgerstiftungen geehrt. 


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Virtuelle Virtuosen

26. Oktober 2021

Die Sommerkonzerte der Evangelischen Studierendengemeinde Frankfurt gehen weiter. Allerdings ohne direkten Kontakt zwischen Aufführenden und Publikum, sondern via Livestream. So überlebt die Kultur in Zeiten von Corona.

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Die Trauer teilen

26. Oktober 2021

„Wearing heavy Boots“ – von der Schwermut, die aus dem Wissen um die Sterblichkeit herrührt, handelt diese Perfomance des Frankfurter Künstlerkollektivs „Hella Lux“, die ab dem 24. März als Livestream abgerufen werden kann.

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Digitaler Konfirmandentag

26. Oktober 2021

Auch der Konfirmandentag 2021 muss wegen der Corona-Pandemie online stattfinden. Eine spannende Zeitreise durch die Kunstgeschichte bleibt es dennoch für die jungen Christen, bei der sie entdecken können, wie vielfältig und mitunter auch spannungsreich die Beziehung zwischen Religion und Bildender Kunst sein kann.

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Winterkonzerte werden nachgeholt

26. Oktober 2021

Auch die Winterkonzerte der Evangelischen Studierendengemeinde Frankfurt (ESG) mussten, nachdem die Reihe gerade wieder angelaufen war, erneut abgesagt werden. "Aufgrund der steigenden Coronazahlen können die Konzerte zur Zeit leider nicht wie geplant öffentlich stattfinden. Die ausgefallenen Konzerte werden zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt", heißt es auf der Webseite der ESG Frankfurt

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Frankfurter Stiftungstag 2020

26. Oktober 2021

Die Welt durchlebt zurzeit massive Veränderungsprozesse. Das reicht vom Klimawandel über die Digitalisierung bis hin zur aktuellen Corona-Pandemie. Zu dieser Entwicklung müssen sich auch die Stiftungen verhalten. Welche Antworten und Lösungen es geben könnte – das gemeinsam herauszufinden und zu diskutieren ist das Ziel des diesjährigen Frankfurter Stiftungstags, der am 7. Dezember digital stattfinden wird.  

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Brot und Bibel

26. Oktober 2021

"Gesegnete? Mahlzeit!“ – unter diesem Motto hat sich Pfarrerin Ursula Kuhn am 21. Oktober in einem Bibliolog auf Spurensuche durch die Bibel begeben und Geschichte und Bedeutung des Brots in den heiligen Texten erforscht. Anschließend waren alle Teilnehmenden in der Wiesbadener Lutherkirche eingeladen, gemeinsam das Brot zu brechen und zu verzehren – eine in Zeiten von Corona nicht ganz einfach umzusetzende gemeinsame und gesegnete Mahlzeit. Trotz der Pandemie war dies der Auftakt zu einer Reihe von Veranstaltungen zum Thema "Lebensmittel" in ihrer materiellen und spirituellen Dimension.

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Erinnerung lebendig halten

26. Oktober 2021

Wenn die Zeitzeugen sterben, muss die Erinnerung medial lebendig gehalten werden. Schülerinnen und Schüler aus Wiesbaden haben Interviews darüber geführt, welche Filme und Bücher zur Shoah Menschen besonders beeindruckt haben.

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"Universum des Schmerzes"

26. Oktober 2021

Bei den Sichtweisen 2021 – den traditionellen Andachten zur Passionszeit in der Friedberger Burgkirche – steht das Werk des Frankfurter Künstlers Karsten Kraft (1968-2017) im Fokus. Ein bedeutender Zyklus im Schaffen des bereits im Alter von 48 Jahren verstorbenen Malers befasst sich mit körperlichem Leid. 

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"Auf bald, mein Kind!"

26. Oktober 2021

Ein Karussell wird künftig in Frankfurt als Mahnmal an den Transport jüdischer Kinder aus Nazi-Deutschland ins sichere Ausland erinnern. Entworfen hat es die israelische Künstlerin Yael Bartana.

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Er geht, wenn der Tod kommt

26. Oktober 2021

"Ich wäre froh über einen anderen Tod", heißt es in einer Gedichtzeile von T.S. Eliot. Eugen (Heiner Hardt) geht es genauso: Das Pflegeheim, in dem er lebt, soll nicht das letzte sein, was seinen Augen sehen, wenn er stirbt. Verständnis und Unterstützung findet er bei der jungen Pflegehelferin Miranda (Emma Bating). Das ist die Ausgangslage zum Kurzfilm "Klabautermann", dem Regiedebüt der Frankfurter Schauspielerin Anke Sevenich. Der Klabautermann ist ein sagenhafter Kobold, der auf Segelschiffen sein Unwesen treibt und erst von Bord geht, wenn das Schiff sinkt.

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Gott, der Geschichtenerzähler

26. Oktober 2021

Die spannendsten Geschichten stehen in der Bibel: Über die Beziehung zwischen Literatur und Heiliger Schrift informiert eine Veranstaltungsreihe der Ev. Erwachsenenbildung in Manz in Kooperation mit der Stadtkirchenarbeit St. Johannis. Alle bisherigen Vorträge und Lesungen können als Video im Internet heruntergeladen werden.

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Madonna aus Mobiltelefonen

26. Oktober 2021

Tiefreligiös und hochmodern: der Entwurf eines Glasfensters für den Kreuzgang des Klosters Eberbach im Rheingau. Geschaffen hat diese Pietà der Frankfurter Objekt-Künstler Thomas Bayrle.      

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Oratorium Eins

Ökumene-Oratorium

14. Mai 2021

Musik, die einen in die biblische Apostelgeschichte transportiert: Das Oratorium „Eins“, das am 14. Mai 2021 um 20 Uhr Premiere feierte, erzählt die Geschichte zweier Frauen zur Zeit des Paulus. Vier Solist*innen haben dieses gigantische Stück zusammen mit rund 50 Orchestermusiker*innen der Neuen Philharmonie Frankfurt aufgeführt. Per Livestream konnte das Publikum an der Uraufführung teilnehmen.

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Lichtermeer

26. Oktober 2021

„Light“ – das bedeutet Licht und Leichtigkeit zugleich. Die bunten, weit leuchtenden Lichtkreuze des Installationskünstlers Ludger Hinse erinnern so gar nicht an Folter, Schmerzen und Tod; sie wirken eher wie Zeichen der Hoffnung, Auferstehung und Erlösung. Aktuell sind sie im Kirchenraum der Stadtkirche Darmstadt zu sehen. Die Ausstellung „LICHTbrechungen“ läuft bis Ende Mai.

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"Hinschauen!"

26. Oktober 2021

Nach sechs erfolgreichen Veranstaltungen wird es auch 2021 wieder „Kunst in Kirchen in der Wetterau“ geben. Das Kunstprojekt ist eine gemeinsame Aktion des Wetteraukreises und der katholischen und evangelischen Kirche im Wetteraukreis und wird in Büdingen, Altenstadt und Glauburg stattfinden.

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Waldgottesdienst in Steinbach

26. Oktober 2021

Wem Gott will rechte Gunst erweisen, den schickt er in den Wald. Gemeinsam singen und dabei Gott näher kommen - das ist die Idee zum Waldgottesdienst, den die St. Georgsgemeinde Steinbach am 3. Juli im Stadtwald veranstaltet hat.

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Drei Kirchen, drei Künstler

26. Oktober 2021

Mit einem Gottesdienst wird am Sonntag, 29. August 2021, die Ausstellung der Kunstinitiative der EKHN eröffnet. Wegen der Corona-Pandemie können die Projekte der drei Gewinner aus dem Wettbewerb des Jahres 2020 erst jetzt in drei Wiesbadener Kirchen präsentiert werden. Thema des mit 45.000 Euro dotierten Preises: „die anderen“.     

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