Was wir selbst anstoßen
Wir setzen Impulse, indem wir Initiativen, Projekte und Formate anregen und verwirklichen. Häufig in Kooperation mit anderen Institutionen. Gesellschaftspolitische Debatten und theologische Fragestellungen sind Idee und Anlass dazu.

Konfirmandentag im Städel Museum

10. Dezember 2019

Einen Tag lang das Museum und seine vielen Schätze auf eigene Faust erkunden – diese Gelegenheit erhalten in jedem Jahr mehr als 150 Konfirmanden aus dem ganzen Kirchengebiet. Der Konfirmandentag im Städel hat mittlerweile bei dem christlichen Nachwuchs in Frankfurt „Kultstatus“ erreicht.


Paten und Partner


Das Patenschaftsmodell Offenbach wurde 2004 von der Evangelischen Kirche und dem Jugendamt in Offenbach gemeinsam gegründet und konnte seitdem vielen Jugendlichen bei der Berufs- und Selbstfindung helfen. Auch im kommenden Jahr wird das Projekt weiter fortgeführt werden. Als so genannte Paten betreuen Erwachsene Schüler und Schülerinnen während der 8. und 9. Hauptschulklasse und helfen ihnen dabei, den richtigen Beruf und Ausbildungsplatz zu finden und generell den Übergang von der Schule in die Arbeitswelt zu meistern.



"Man singet mit Freuden"

10. Dezember 2019

Wieder ist ein Etappensieg erreicht: Am Wochenende des 7. und 8. September wird in Frankfurt und Wiesbaden die 150. BachVesper aufgeführt. 199 Kantaten von Johann Sebastian Bach sind insgesamt erhalten. Die Konzertreihe „BachVerspern, Gesprächskonzert mit Gottesdienst", verfolgt das Ziel, sie alle in einem großen, auf viele Jahre angelegten Zyklus aufzuführen. Bei der 150. Vesper stehen sogar ausnahmsweise zwei Kantaten auf dem Programm: „Nun ist das Heil“ (BWV 50) und „Man singet mit Freuden“ (BWV 149). Kirchenpräsident Dr. Dr. Volker Jung, der auch dem Kuratorium der EKHN Stiftung angehört, wird die Liturgie und Predigt übernehmen.


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Den inneren Kompass finden

01. August 2018


„Zeichen setzen“ – unter diesem Titel veranstalten die Stiftung Deutsches Design Museum und die EKHN Stiftung seit 2018 gemeinsame Projektwochen an verschiedenen Schulen. Angeleitet von professionellen Designern sollen die Jungen und Mädchen religiöse Zeichen und Symbole wie zum Beispiel das Kreuz, den Fisch, den Davidstern oder die Hilal (Mondsichel mit Stern) untersuchen, deren vielschichtige Botschaften entschlüsseln und neue Symbole eigenständig gestalten.


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"Demokratie ist ein unendliches Gespräch"

10. Dezember 2019

Stets galt die Demokratie als Erfolgsmodell und einmalige historische Errungenschaft. Doch scheint diese Selbstgewissheit in vielen europäischen Staaten ins Wanken zu geraten. Nationalistische und populistische Tendenzen verstärken sich, die Haltung vieler Bürger gegenüber den etablierten Parteien ist ebenso durch Müdigkeit wie Misstrauen geprägt. In dieser Situation hatte sich die EKHN Stiftung dazu entschieden, ihr alle zwei Jahre stattfindendes Symposium 2019 dem Thema „Demokratie! Über die Macht des Einzelnen und die Zukunft der Gemeinschaft“ zu widmen. 200 interessierte Bürger und 120 Oberstufenschüler aus dem gesamten Kirchengebiet waren der Einladung der Stiftung gefolgt und konnten sich am 23. Februar im Hörsaalzentrum der Frankfurter Goethe-Universität an einer spannenden Auseinandersetzung über die Bedrohungen, denen sich Rechtsstaat, Pressefreiheit, Minderheitenschutz aktuell stellen müssen, mit eigenen Diskussionsbeiträgen beteiligen. Moderiert wurde die Veranstaltung durch Matthias Alexander, dem Leiter der Rhein-Main-Zeitung der FAZ.

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Förderprojekte
Wir greifen die kreativen Vorhaben auf, die an uns durch kirchliche und nicht-kirchliche Organisationen herangetragen werden und vergeben dafür finanzielle Mittel.
Hier finden Sie eine Auswahl dieser Projekte.

Die Kirchen und der Populismus

10. Dezember 2019


Ist Religion „Schutzfaktor“ gegen oder „Einfallstor“ für Populismus? Welche Rolle spielen christliche Kirchen innerhalb der gestiegenen Akzeptanz populistischer Bewegungen in der Gesellschaft?


Diesen beiden Kernfragen wurde auf der Tagung im September 2018 im  Schader-Forum aus soziologischer und politikwissenschaftlicher, publizistischer und kommunikationswissenschaftlicher sowie ethischer, praktisch-theologischer und kirchenhistorischer Perspektive nachgegangen. An der Debatte beteiligten sich neben Fachleuten aus Wissenschaft und Praxis auch die leitenden Geistlichen dreier Landeskirchen bzw. Bistümer. Das Programm zur Tagung finden Sie hier. 



Brasscamp 2018

10. Dezember 2019

Sie gilt als eines der ältesten Instrumente. So soll es bereits vor rund 3000 Jahren Posaunen gegeben haben. Schon die Bibel erzählt vom Klang dieses aus Messing oder Messingblech hergestellten Instruments, der so mächtig war, dass er sogar die Mauern der Stadt Jericho zum Einstürzen brachte. Bis heute ist die Posaune aus Liturgie und Kirchenmusik nicht wegzudenken. Um den musikalischen Nachwuchs zu fördern, veranstaltet das Posaunenwerk der EKHN alljährlich ein „Jugend-Brasscamp“, an dem jedes Mal zirka 100 Kinder, Jugendliche und deren Ausbilder teilnehmen.

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Selig sind, die da tanzen

10. Dezember 2019

Für den Johanniter-Orden sind die „Seligpreisungen", die am Anfang der Bergpredigt Jesu stehen, von zentraler Bedeutung. Denn sie geben den Johannitern zu allen Zeiten Orientierung für ihr Handeln. Das Vertrauen in Gottes Kraft ermutigt sie dazu, sich Kranken, Armen und Bedürftigen zuzuwenden, so dass diese Wertschätzung und Glücklich-Preisung bereits jetzt erleben. Niemand muss auf das Jenseits vertröstet werden. Die Zahl 8 – so viele Seligpreisungen gibt es – spiegelt sich auch in den charakteristischen acht Spitzen des Johanniter-Kreuzes wider. Die hohe Bedeutung der Seligpreisungen bot jetzt den Anlass zu einer außergewöhnlichen künstlerischen Produktion.

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Musical "Grimm"

10. Dezember 2019

Seit Jahrtausenden flößt der Wolf dem Menschen Angst ein. Auch in dem Märchen „Rotkäppchen und der Wolf“ der Gebrüder Grimm findet sich dieses Misstrauen gegenüber der scheuen Kreatur wieder, die als heimtückisch und bösartig dargestellt wird. Was aber, wenn der Wolf gar nicht so ein finsterer und gefährlicher Geselle ist, sondern einfach nur ein Aussteiger, der die Einsamkeit des Waldes der Enge jeder dörflichen Gemeinschaft vorzieht? Mit dieser Idee spielt das Musical „Grimm“ von Peter Lund (Text) und Thomas Zaufke (Musik).

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Jazz als Befreiung

24. Oktober 2018


Er wurde keine 40 Jahre alt. Der südafrikanische Jazzmusiker Johnny Dyani starb am 24. Oktober 1986 im Alter von 39 Jahren. Kurz vor seinem Tod hatte Dyani ein neues Programm entwickelt, mit dem er damals durch Deutschland tourte: das Zusammenspiel von Flüchtlingen und Mitläufern des Apartheid-Regimes in einer Band.  So entstand der Name „Jazz gegen Apartheid“, der seitdem als Titel für eine Konzertreihe der Frankfurter Initiative „Kultur im Ghetto“ dient. In diesem Jahr soll mit „Jazz gegen Apartheid“ an den 100. Geburtstag von Nelson Mandela erinnert werden.

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Bildworte

10. Dezember 2019

Schon seit einigen Jahren befinden sich in der Kirche „St. Peter auf dem Berg“ zwei kalligraphisch gestaltete Schrifttafeln des in Pakistan geborenen Künstlers Shahid Alam. Es handelt sich um Darstellungen der ersten Sure des Koran „Al-Fatiha“ und des jüdischen Glaubensbekenntnisses „Sh’ma Jisrael“. Inzwischen wurde von dem Künstler eine dritte Schrifttafel mit dem Prolog des Johannesevangeliums angefertigt.

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Siehe: Menschen!

10. Dezember 2019

Sie sind hier nur zu Gast: „Besucher“ nennt der Künstler Stephan Guber seine lebensgroßen Holzfiguren, die er von Juli bis September 2014 in der Bad Nauheimer Dankeskirche auf- beziehungsweise abgestellt hatte. Und tatsächlich wirken sie irritierend fremd und verloren, wie sie da gebeugt in der Kirchenbank sitzen oder im Altarraum wie Götzen herumstehen.

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Herz auf der Spitze

10. Dezember 2019

Sie riskieren täglich ihr Leben: die 220.000 „Motoboys“ genannten Motorradkuriere. Unermüdlich und rasend schnell sind sie in den Häuserschluchten und auf den Stadtautobahnen der Millionenmetropole Sao Paulo unterwegs. Einen solchen „Motoboy“ hat der brasilianische Street-Art-Künstler Speto auf die Fassade der Frankfurter Matthäuskirche gesprayt und damit gleichzeitig auch eine kleine Geschichte erzählt, die von der Tochter des Kuriers, einem ausgefallenen Milchzahn und einer Eistüte handelt – und vom plötzlichen Tod.

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Das Schicksal ist ein Kreisel

10. Dezember 2019

Er ist ein Symbol des Zufalls und Glücks, wie der Würfel: Während des achttägigen Lichterfestes („Chanukka“) spielen jüdische Kinder mit dem „Dreidel“, einem kleinen Kreisel, auf dessen vier Flächen vier hebräische Buchstaben angebracht sind, die jeweils als Anfangsbuchstaben für die vier Wörter des Satzes: „Großes Wunder geschah dort“ stehen. Gemeint ist damit das unerklärliche Phänomen, dass nach dem Sieg der Makkabäer über die Griechen der große siebenarmige Leuchter im Tempel acht Tage lang mit nur einem kleinen Tropfen Öl am Brennen gehalten wurde, bis endlich neues Öl in Jerusalem eintraf. Blindes Würfelspiel des Schicksals: Auch das Überleben während der Schoah verdankte sich oft genug dem Zufall oder dem kleinen Quäntchen Glück, das dem Einen zu Teil wurde, dem Anderen aber nicht.

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Ist dort das Tor zum Paradies?

10. Dezember 2019

Gott ist ein Künstler. Das Werk, das er geschaffen hat? Wir, die Welt, alles. Aber hat Gott, der Künstler oder Regisseur, auch alles im Griff? Oder fängt seine Inszenierung an, aus dem Ruder zu laufen, sich zu verselbständigen? Es sei die „Lust am Erzählen“, die ihn dazu bewogen habe, die biblische Schöpfungsgeschichte auf die Bühne zu bringen, erklärt der Frankfurter Theatermacher Willy Praml: „Was für eine farbige, pralle, üppige Schöpfung entsteht da vor unserem Auge“, findet er. „Der Text bietet die Bilder für das grundsätzliche Zerwürfnis aller mit allem: Untreue, Brudermord, Inzest, Naturkatastrophen, Untergänge und Kriege …“

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Leuchtender Pfad in der Kuppel

07. März 2018

Seit dem 4. Jahrhundert gilt das Labyrinth als Symbol der Suche, als Weg, den der Mensch beschreiten muss, um sich selbst und den Sinn seines Daseins zu erkennen. Der Mainzer Künstler Michael Wolff hat sich die starke Symbolkraft dieses Zeichens zu eigen gemacht und in der Mainzer Christuskirche eindrucksvoll in Szene gesetzt. Seit März schwebt in etwa 20 Metern Höhe ein Labyrinth in tiefblauem Licht in der Kuppel des Gotteshauses – eine Lichterscheinung, deren Bahnen nur mit den Augen ermessen und verfolgt werden können.

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Martin Luther, Superstar

10. Dezember 2019

Musik verbindet, genauso wie gemeinsames Essen und Trinken. Das ist die Idee zu der Veranstaltung „EinMahlfürAlle“, zu der die St. Georgsgemeinde in Steinbach (Taunus) in diesem Jahr bereits zum zweiten Male einlädt. Wieder ist eine große Tafel für alle, die kommen und sich dazusetzen wollen, gedeckt. Doch wird es 2018 neben den Gaumengenüssen auch einen opulenten Ohrenschmaus geben. Denn Projektleiterin Ellen Breitsprecher möchte den Gästen auch „MusikfürAlle“ servieren und hat sich dafür ein ehrgeiziges Programm ausgedacht. 

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Bach 2.0

10. Dezember 2019

Die Bachstunden haben in Frankfurt eine lange Tradition, wurden sie doch schon vor vielen Jahrzehnten von dem berühmten Organisten Helmut Walcha begründet. Die Thomasgemeinde im Stadtteil Heddernheim hat daran angeknüpft und ihrerseits mit den „Neuen Frankfurter Bachstunden“ eine eigene Konzertreihe begründet, deren ebenfalls bereits 11. Zyklus im Januar 2018 begonnen hat.

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Begegnung mit sich selbst

24. Januar 2019

"Abraham trifft Ibrahim" ist der Titel eines Buchs mit neun Porträts biblicher Figuren, zu dem sich die Autoren Sibylle Lewitscharoff und Najem Wali zu gemeinsamen "Streifzügen durch Bibel und Koran" verabredet haben. In der Aula der Gießener Universität werden sie auf Einladung der dortigen Evangelischen Studierendengemeinde Auszüge aus ihrem Text vorstellen.

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Erlösung für Alle

08. März 2019

Studierende, Geflüchtete und Menschen mit Migrationshintergrund studieren gemeinsam ein neues Oratorium ein, das auf der Basis des Händelschen "Messias" ein Zeichen für kulturelle und religiöse Vielfalt setzen will.

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Bartimäus Superstar

24. Februar 2019

Bartimäus, ein blinder Bettler aus Jericho, den Jesus heilte, steht im Mittelpunkt des gleichnamigen Musicals, das Kinder aus dem Lahn-Dill-Kreis derzeit einstudieren. Auch ohne Augenlicht kann Bartimäus sehen, wofür andere blind zu sein scheinen. 

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