Was wir selbst anstoßen
Wir setzen Impulse, indem wir Initiativen, Projekte und Formate anregen und verwirklichen. Häufig in Kooperation mit anderen Institutionen. Gesellschaftspolitische Debatten und theologische Fragestellungen sind Idee und Anlass dazu.

Konfirmandentag im Städel Museum

25. September 2020

Einen Tag lang das Museum und seine vielen Schätze auf eigene Faust erkunden – diese Gelegenheit erhalten in jedem Jahr mehr als 150 Konfirmanden aus dem ganzen Kirchengebiet. Der Konfirmandentag im Städel hat mittlerweile bei dem christlichen Nachwuchs in Frankfurt „Kultstatus“ erreicht.


Paten und Partner


Das Patenschaftsmodell Offenbach wurde 2004 von der Evangelischen Kirche und dem Jugendamt in Offenbach gemeinsam gegründet und konnte seitdem vielen Jugendlichen bei der Berufs- und Selbstfindung helfen. Auch im kommenden Jahr wird das Projekt weiter fortgeführt werden. Als so genannte Paten betreuen Erwachsene Schüler und Schülerinnen während der 8. und 9. Hauptschulklasse und helfen ihnen dabei, den richtigen Beruf und Ausbildungsplatz zu finden und generell den Übergang von der Schule in die Arbeitswelt zu meistern.



NEUE MUSIK. NEUE KUNST. NEUER GLAUBE

25. September 2020

Ein Angebot für alle Mitarbeitenden der Ev. Kirche in Hessen und Nassau, die das Gespräch zwischen zeitgenössischer Kunst, Musik und Glauben suchen. Wo begegnen und kreuzen sich Musik, Kunst und Religion heute? Wie können Gottesdienste und kirchliche Räume dadurch bereichert und verändert werden? Zwei hochkarätige Künstler begleiten das Programm. Die Fotokünstlerin Nicole Ahland beschäftigt sich in ihren Arbeiten mit dem Zusammenspiel zwischen Raum, Licht und Mensch. Der Cellist Prof. Lucas Fels ist Mitglied des Arditti String Quartet London und lehrt an zahlreichen Hochschulen. Er hat in aller Welt konzertiert und über 100 CDs mit Solo- und Kammermusik des 20. und 21. Jahrhunderts eingespielt.
Leitung und Moderation
Prof. Dr. Friedhelm Mennekes SJ, Thomas Rietschel  


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Den inneren Kompass finden

01. August 2018


„Zeichen setzen“ – unter diesem Titel veranstalten die Stiftung Deutsches Design Museum und die EKHN Stiftung seit 2018 gemeinsame Projektwochen an verschiedenen Schulen. Angeleitet von professionellen Designern sollen die Jungen und Mädchen religiöse Zeichen und Symbole wie zum Beispiel das Kreuz, den Fisch, den Davidstern oder die Hilal (Mondsichel mit Stern) untersuchen, deren vielschichtige Botschaften entschlüsseln und neue Symbole eigenständig gestalten.


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Kunst im Kreuzfeuer

25. September 2020

Ein Theologe und ein Kunsthistoriker diskutieren vor Publikum über ein Gemälde, eine Zeichnung oder eine Skulptur. So können Besucher die vielen Schätze in den Sammlungen von Liebieghaus und Städel neu entdecken.

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"Man singet mit Freuden"

25. September 2020

199 Kantaten von Johann Sebastian Bach sind insgesamt erhalten. Die Konzertreihe „BachVerspern, Gesprächskonzert mit Gottesdienst", verfolgt das Ziel, sie alle in einem großen, auf viele Jahre angelegten Zyklus aufzuführen. Begonnen wurde damit im Jahr 2004. Mehr als drei Viertel der Kantaten sind bereits einstudiert und vorgetragen worden. 


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Förderprojekte
Wir greifen die kreativen Vorhaben auf, die an uns durch kirchliche und nicht-kirchliche Organisationen herangetragen werden und vergeben dafür finanzielle Mittel.
Hier finden Sie eine Auswahl dieser Projekte.

Die Kirchen und der Populismus

25. September 2020


Ist Religion „Schutzfaktor“ gegen oder „Einfallstor“ für Populismus? Welche Rolle spielen christliche Kirchen innerhalb der gestiegenen Akzeptanz populistischer Bewegungen in der Gesellschaft?


Diesen beiden Kernfragen wurde auf der Tagung im September 2018 im  Schader-Forum aus soziologischer und politikwissenschaftlicher, publizistischer und kommunikationswissenschaftlicher sowie ethischer, praktisch-theologischer und kirchenhistorischer Perspektive nachgegangen. An der Debatte beteiligten sich neben Fachleuten aus Wissenschaft und Praxis auch die leitenden Geistlichen dreier Landeskirchen bzw. Bistümer. Das Programm zur Tagung finden Sie hier. 



Brasscamp 2018

25. September 2020

Sie gilt als eines der ältesten Instrumente. So soll es bereits vor rund 3000 Jahren Posaunen gegeben haben. Schon die Bibel erzählt vom Klang dieses aus Messing oder Messingblech hergestellten Instruments, der so mächtig war, dass er sogar die Mauern der Stadt Jericho zum Einstürzen brachte. Bis heute ist die Posaune aus Liturgie und Kirchenmusik nicht wegzudenken. Um den musikalischen Nachwuchs zu fördern, veranstaltet das Posaunenwerk der EKHN alljährlich ein „Jugend-Brasscamp“, an dem jedes Mal zirka 100 Kinder, Jugendliche und deren Ausbilder teilnehmen.

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Selig sind, die da tanzen

25. September 2020

Für den Johanniter-Orden sind die „Seligpreisungen", die am Anfang der Bergpredigt Jesu stehen, von zentraler Bedeutung. Denn sie geben den Johannitern zu allen Zeiten Orientierung für ihr Handeln. Das Vertrauen in Gottes Kraft ermutigt sie dazu, sich Kranken, Armen und Bedürftigen zuzuwenden, so dass diese Wertschätzung und Glücklich-Preisung bereits jetzt erleben. Niemand muss auf das Jenseits vertröstet werden. Die Zahl 8 – so viele Seligpreisungen gibt es – spiegelt sich auch in den charakteristischen acht Spitzen des Johanniter-Kreuzes wider. Die hohe Bedeutung der Seligpreisungen bot jetzt den Anlass zu einer außergewöhnlichen künstlerischen Produktion.

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Musical "Grimm"

25. September 2020

Seit Jahrtausenden flößt der Wolf dem Menschen Angst ein. Auch in dem Märchen „Rotkäppchen und der Wolf“ der Gebrüder Grimm findet sich dieses Misstrauen gegenüber der scheuen Kreatur wieder, die als heimtückisch und bösartig dargestellt wird. Was aber, wenn der Wolf gar nicht so ein finsterer und gefährlicher Geselle ist, sondern einfach nur ein Aussteiger, der die Einsamkeit des Waldes der Enge jeder dörflichen Gemeinschaft vorzieht? Mit dieser Idee spielt das Musical „Grimm“ von Peter Lund (Text) und Thomas Zaufke (Musik).

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Jazz als Befreiung

24. Oktober 2018


Er wurde keine 40 Jahre alt. Der südafrikanische Jazzmusiker Johnny Dyani starb am 24. Oktober 1986 im Alter von 39 Jahren. Kurz vor seinem Tod hatte Dyani ein neues Programm entwickelt, mit dem er damals durch Deutschland tourte: das Zusammenspiel von Flüchtlingen und Mitläufern des Apartheid-Regimes in einer Band.  So entstand der Name „Jazz gegen Apartheid“, der seitdem als Titel für eine Konzertreihe der Frankfurter Initiative „Kultur im Ghetto“ dient. In diesem Jahr soll mit „Jazz gegen Apartheid“ an den 100. Geburtstag von Nelson Mandela erinnert werden.

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Bildworte

25. September 2020

Schon seit einigen Jahren befinden sich in der Kirche „St. Peter auf dem Berg“ zwei kalligraphisch gestaltete Schrifttafeln des in Pakistan geborenen Künstlers Shahid Alam. Es handelt sich um Darstellungen der ersten Sure des Koran „Al-Fatiha“ und des jüdischen Glaubensbekenntnisses „Sh’ma Jisrael“. Inzwischen wurde von dem Künstler eine dritte Schrifttafel mit dem Prolog des Johannesevangeliums angefertigt.

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Siehe: Menschen!

25. September 2020

Sie sind hier nur zu Gast: „Besucher“ nennt der Künstler Stephan Guber seine lebensgroßen Holzfiguren, die er von Juli bis September 2014 in der Bad Nauheimer Dankeskirche auf- beziehungsweise abgestellt hatte. Und tatsächlich wirken sie irritierend fremd und verloren, wie sie da gebeugt in der Kirchenbank sitzen oder im Altarraum wie Götzen herumstehen.

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Herz auf der Spitze

25. September 2020

Sie riskieren täglich ihr Leben: die 220.000 „Motoboys“ genannten Motorradkuriere. Unermüdlich und rasend schnell sind sie in den Häuserschluchten und auf den Stadtautobahnen der Millionenmetropole Sao Paulo unterwegs. Einen solchen „Motoboy“ hat der brasilianische Street-Art-Künstler Speto auf die Fassade der Frankfurter Matthäuskirche gesprayt und damit gleichzeitig auch eine kleine Geschichte erzählt, die von der Tochter des Kuriers, einem ausgefallenen Milchzahn und einer Eistüte handelt – und vom plötzlichen Tod.

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Das Schicksal ist ein Kreisel

25. September 2020

Er ist ein Symbol des Zufalls und Glücks, wie der Würfel: Während des achttägigen Lichterfestes („Chanukka“) spielen jüdische Kinder mit dem „Dreidel“, einem kleinen Kreisel, auf dessen vier Flächen vier hebräische Buchstaben angebracht sind, die jeweils als Anfangsbuchstaben für die vier Wörter des Satzes: „Großes Wunder geschah dort“ stehen. Gemeint ist damit das unerklärliche Phänomen, dass nach dem Sieg der Makkabäer über die Griechen der große siebenarmige Leuchter im Tempel acht Tage lang mit nur einem kleinen Tropfen Öl am Brennen gehalten wurde, bis endlich neues Öl in Jerusalem eintraf. Blindes Würfelspiel des Schicksals: Auch das Überleben während der Schoah verdankte sich oft genug dem Zufall oder dem kleinen Quäntchen Glück, das dem Einen zu Teil wurde, dem Anderen aber nicht.

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Ist dort das Tor zum Paradies?

25. September 2020

Gott ist ein Künstler. Das Werk, das er geschaffen hat? Wir, die Welt, alles. Aber hat Gott, der Künstler oder Regisseur, auch alles im Griff? Oder fängt seine Inszenierung an, aus dem Ruder zu laufen, sich zu verselbständigen? Es sei die „Lust am Erzählen“, die ihn dazu bewogen habe, die biblische Schöpfungsgeschichte auf die Bühne zu bringen, erklärt der Frankfurter Theatermacher Willy Praml: „Was für eine farbige, pralle, üppige Schöpfung entsteht da vor unserem Auge“, findet er. „Der Text bietet die Bilder für das grundsätzliche Zerwürfnis aller mit allem: Untreue, Brudermord, Inzest, Naturkatastrophen, Untergänge und Kriege …“

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Leuchtender Pfad in der Kuppel

07. März 2018

Seit dem 4. Jahrhundert gilt das Labyrinth als Symbol der Suche, als Weg, den der Mensch beschreiten muss, um sich selbst und den Sinn seines Daseins zu erkennen. Der Mainzer Künstler Michael Wolff hat sich die starke Symbolkraft dieses Zeichens zu eigen gemacht und in der Mainzer Christuskirche eindrucksvoll in Szene gesetzt. Seit März schwebt in etwa 20 Metern Höhe ein Labyrinth in tiefblauem Licht in der Kuppel des Gotteshauses – eine Lichterscheinung, deren Bahnen nur mit den Augen ermessen und verfolgt werden können.

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Martin Luther, Superstar

25. September 2020

Musik verbindet, genauso wie gemeinsames Essen und Trinken. Das ist die Idee zu der Veranstaltung „EinMahlfürAlle“, zu der die St. Georgsgemeinde in Steinbach (Taunus) in diesem Jahr bereits zum zweiten Male einlädt. Wieder ist eine große Tafel für alle, die kommen und sich dazusetzen wollen, gedeckt. Doch wird es 2018 neben den Gaumengenüssen auch einen opulenten Ohrenschmaus geben. Denn Projektleiterin Ellen Breitsprecher möchte den Gästen auch „MusikfürAlle“ servieren und hat sich dafür ein ehrgeiziges Programm ausgedacht. 

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Bach 2.0

25. September 2020

Die Bachstunden haben in Frankfurt eine lange Tradition, wurden sie doch schon vor vielen Jahrzehnten von dem berühmten Organisten Helmut Walcha begründet. Die Thomasgemeinde im Stadtteil Heddernheim hat daran angeknüpft und ihrerseits mit den „Neuen Frankfurter Bachstunden“ eine eigene Konzertreihe begründet, deren ebenfalls bereits 11. Zyklus im Januar 2018 begonnen hat.

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Begegnung mit sich selbst

24. Januar 2019

"Abraham trifft Ibrahim" ist der Titel eines Buchs mit neun Porträts biblicher Figuren, zu dem sich die Autoren Sibylle Lewitscharoff und Najem Wali zu gemeinsamen "Streifzügen durch Bibel und Koran" verabredet haben. In der Aula der Gießener Universität werden sie auf Einladung der dortigen Evangelischen Studierendengemeinde Auszüge aus ihrem Text vorstellen.

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Erlösung für Alle

08. März 2019

Studierende, Geflüchtete und Menschen mit Migrationshintergrund studieren gemeinsam ein neues Oratorium ein, das auf der Basis des Händelschen "Messias" ein Zeichen für kulturelle und religiöse Vielfalt setzen will.

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Bartimäus Superstar

24. Februar 2019

Bartimäus, ein blinder Bettler aus Jericho, den Jesus heilte, steht im Mittelpunkt des gleichnamigen Musicals, das Kinder aus dem Lahn-Dill-Kreis derzeit einstudieren. Auch ohne Augenlicht kann Bartimäus sehen, wofür andere blind zu sein scheinen. 

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Arbeitsphase für Posauen

25. September 2020

Zu einem musikalischen Workshop lädt der Verein zur Förderung der Bläserarbeit in Oberhessen e.V. vom 27 bis zum 31. Dezember zirka 30 junge Mitglieder aus kirchlichen Posaunenchören der EKHN ein.      

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Verwandlung in der Heiligen Nacht

25. September 2020

Es weihnachtet sehr bei den diesjährigen Schlitzer Theaternächten. Denn auf dem Programm der Theatergruppe innerhalb der evangelischen Stadtkirchengemeinde steht 2019 die Bühnenadaption der Prosa-Erzählung „A Christmas Carol“ von Charles Dickens.


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Bollywood im Vogelsberg

29. September 2019

„Rette und ernähre die Mädchen. Sie werden die zukünftigen Ernährer für die Nation und die Welt werden.“ Das ist das Motto der „Chaitanya Dance Group“, einer Formation von sechs jungen Tänzerinnen aus dem indischen Hyderabad. Auf Einladung der Organisation KinderKulturKarawane reist die Tanzgruppe im September 2019 durch Deutschland und wird auf ihrer Tournee auch Station im hessischen Vogelsberg machen.

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Demokratie und Diskurs

10. September 2019

„Demokratie fängt bei der Sprache an“ – unter diesem Titel veranstaltet die Evangelische Akademie Frankfurt am Dienstag, den 10. September, eine Fachtagung zum Spannungsfeld zwischen gelungener Streitkultur auf der einen und verbaler Verächtlichmachung und gezielter Verletzung auf der anderen Seite.

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Gospel und Gotteslob

30. August 2019

Glauben und Handeln gehören zusammen, genau wie Musik und Text beim Gospel. Wer sich für diesen vom Jazz und Blues inspirierten, ganz eigenen religiösem Gesang der afroamerikanischen Kultur begeistert, kann das Gospel-Festival des Evangelischen Dekanats Wetterau in Friedberg besuchen.

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Auf den Spuren früher Protestanten

14. September 2019

Mit der Veranstaltung "Auf dem Weg in die Freiheit - Lieder und Texte zur Geschichte der Glaubens- und Meinungsfreiheit" möchte der Verein "Hugenotten- und Waldenserpfad" e.V. am 14. September in der Evangelisch-Reformierten Kirche in Neu-Isenburg an seine Gründung vor zehn Jahren erinnern. Auf dem Programm steht ein Chorkonzert mit hugenottischen Psalmen, jüdischen Freiheitsliedern, Gospel und Liedern der Arbeiterbewegung" sowie eine Lesung mit dem Schriftsteller Hans-Dieter Rutsch. In seinem Buch "Der Wanderer" porträtiert er Theodor Fontane, dessen Vorfahren ebenfalls Hugenotten waren.

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Unter einem leeren Himmel

25. September 2020

Die ewig alte Frage, wo Gott sich im Leid zeigt, hat in Musik, Literatur und Theologie viele Antworten hervorgerufen. In einer Themenreihe präsentiert die St.Katharinenkirche in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Akademie und Musica Judaica Frankfurt eine Auswahl von Musik und Texten, die sich mit dem Thema des abwesenden Gottes beschäftigen.

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SICHTWEISEN 2019

25. September 2020

Passionsandachten mit Kunst, Wort & Musik

Burgkirche Friedberg

In diesem Jahr bilden die Arbeiten des 1966 in Mannheim geborenen Künstlers Michael Volkmer den künstlerischen Mittelpunkt der Passionszeit in der klassizistischen Kirche, die Anfang des 19. Jahrhunderts eingeweiht wurde. Ausgehend vom Gebäudegrundriss und der geplanten Anzahl der Andachten wird Volkmer unter dem Titel mit insgesamt fünf solitären, sich jedoch aufeinander beziehenden Arbeiten das Kreuz thematisieren.

Eröffnung der Ausstellung
Do. 14.03.2019 | 18 Uhr | Burgkirche Friedberg
Begrüßung: Claudia Ginkel, Joachim Albert M.A.
Einführung: Prof. Hans Gercke


Alles blieb dunkel

25. September 2020


Vom 12. bis zum 15. März sollte in Frankfurt wieder die Luminale stattfinden und die Mainmetropole in ein ganz neues Licht tauchen. Doch dann wurde die Veranstaltung kurzfristig wegen der beginnenden Corona-Pandemie abgesagt. Bei der Luminale begegen sich zu viele Menschen auf engem Raum, und das gleichzeitig an vielen Orten überall in der Stadt. Das Risiko, dass sich dabei zahlreiche Infektionen mit dem Voronavirus ereignen könnten, schien den Verantwortlichen zu groß.    


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Kain & Claire

25. September 2020

"Wir sind der Überzeugung, dass wir uns die alten Geschichten immer wieder neu erzählen müssen. Nur so können wir uns den unlösbaren Fragen nähern.“ So begründen Lisa Charlotte Friederich und Rike Huy die Auswahl des Stoffes für ihren Film „LIVE“, einer Dystopie über die Sehnsucht der Menschen, Musik "live" und in der Gemeinschaft mit anderen zu erleben statt vereinzelt und aus der Konserve. Verwoben ist diese politische Handlung mit Motiven aus dem mehrere tausend Jahre alten biblischen Mythos von Kain und Abel, der Geschichte eines  tödlichen Brüderzwists. Und durch Corona hat die Handlung eine beklemmende Aktualität gewonnen: Nur ist es ein Virus und nicht der Terror, der zur permanenten Bedrohung wird und alles öffentliche Leben unterbindet.

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Kunst mit dem Flammenwerfer

25. September 2020

Im Mittelpunkt der diesjährigen „Sichtweisen zur Passion“ in Friedberg stand das Werk des libanesisch-armenischen Künstlers Jean Boghossian. Etliche Bilder des 70-jährigen Künstlers thematisieren die zerstörerische Kraft des Feuers. Asche und Rauch als sichtbare Zeichen des Todes – wie das Kreuz, an dem Christus starb.

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Starke Familienbande

25. September 2020

In ihrem Roman "Otto" schildert die 1985 geborene Autorin Dana von Süffrin, was es bedeutet, wenn ein strenger Familienpatriarch, der seine Angehörigen Jahrezehnte lang tyrannisiert hat, plötzlich zum Pflegefall wird. Ein Schicksal, das viele Familien betrifft, aber dass Otto, der anstrengende Vater, jüdisch ist und ein Überlebender der Shoah, macht die Sache vermutlich für seine beiden Töchter noch schwieriger ...

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Zärtliche Zwiesprache

25. September 2020

Statt Blumen und Konfekt: Zum Valentinstag führt das „Ensemble Theatrum“ eine szenische Lesung mit Versen aus Bibel und Mystik zum Thema Liebe auf. Damit möchte die Evangelische Kirche im Vogelsberg diesem Tag, der mittlerweile vor allem zu Kommerz und Konsum verführt, einen spirituellen Sinn verleihen.  

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Jenseits der Utopien

11. Februar 2020

Der philosophisch-theologische Salon der Evangelischen Stadtakademie Darmstadt lädt die Stadtgesellschaft zu einem „Zukunftsdiskurs jenseits der Utopien“ ein. Als Gäste im Salon sprechen namhafte Denker der Gegenwart jeweils über „neue Weltentwürfe, unorthodoxe Menschenbilder und die Erinnerung an das kulturelle Erbe“.  

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Messias in der Maschinenhalle

25. September 2020

Das 20. Hallenkonzert auf Naxos am 22. Dezember steht ganz im Zeichen von Weihnachten. Denn das Ensemble „frankfurt baroque“ spielt in dem denkmalgeschützten Industriegebäude ein barockes Potpourri von Bach bis Pachelbel und erzählt in der Sprache der Musik, was vor 2019 Jahren in einem Stall in Bethlehem geschah.

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Transitzone zum Tod

26. Oktober 2019

Das Evangelische Dekanat Wetterau veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Reha-Zentrum der Wetterau Klinik und der Evangelischen Kirchengemeinde Bad Nauheim am Wochenende des 26. und 27. Oktober 2019 ein interdisziplinäres Symposium, das sich mit dem Zwischenreich zwischen Leben und Tod beschäftigt.


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Rückkehr nach Eden

25. September 2020

Er ist ein Sehnsuchtsort: der Garten Eden, auch Paradies genannt. Hier nahm die Menschheitsgeschichte ihren Anfang, hier wird sie, so der Traum vieler Theologen, Dichter und Philosophen, einst enden – als Rückkehr in paradiesische Zustände, ohne Zeit und Vergänglichkeit, ohne Arbeit und Zwang, ohne Tod und Verderben, sondern mit Löwe und Lamm friedlich vereint. Die diesjährige Ausstellung „Kunst in Kirchen der Wetterau“ ist dem Thema „Eden“ gewidmet.  

(Unsere Abbildung zeigt eine Arbeit von Daniela Orben, eine der sechs Künstler/-innen, die sich mit einer Installation an dem Projekt beteiligen)

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Entflammt

25. September 2020

Die Feuersäule ist ein Zeichen für die Präsenz Gottes: hellleuchtend und unnahbar zugleich. Mit einer Feuersäule wies Gott dem Volk Israel in der Nacht den Weg aus Ägypten. Die Evangelische Kirchengemeinde in Oppenheim hat dieses Symbol im Kirchenraum eindrucksvoll in Szene gesetzt.

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Forum für junge Musiker

25. September 2020


Eine Idee, die sich bewährt hat: Seit 1997 lädt die Evangelische Studierendengemeinde (esg) Frankfurt regelmäßig zu Konzerten in die Kirche am Campus Bockenheim ein. Ausführende sind stets Studierende der Frankfurter Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, denen diese Reihe eine Plattform für öffentliches Auftreten ermöglicht und ihnen hilft, Konzertpraxis für ihre Karriere zu erwerben.


 

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"Zivilgesellschaft im besten Sinne"

25. September 2020

Zum ersten Mal in seiner Geschichte wurde der Deutsche Stifterpreis in diesem Jahr nicht einer einzelnen Person oder Gruppe, sondern einer ganzen Gemeinschaft verliehen. So ging die höchste Auszeichnung im deutschen Stiftungswesen 2019 an die 400 Bürgerstiftungen, die es in ganz Deutschland gibt. Stellvertretend für die 30.000 Menschen, die sich an etwa 500 Orten innerhalb des Bundesgebiets für das Gemeinwohl engagieren, wurde auf dem Deutschen Stiftungstag am 5. Juni in Mannheim insgesamt 30 Mitglieder von Bürgerstiftungen geehrt. 


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Virtuelle Virtuosen

25. September 2020

Die Sommerkonzerte der Evangelischen Studierendengemeinde Frankfurt gehen weiter. Allerdings ohne direkten Kontakt zwischen Aufführenden und Publikum, sondern via Livestream. So überlebt die Kultur in Zeiten von Corona.

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